Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

Mehr ...
Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeit