Der vergessene Boulevard.

[Franz-Josefs-Kai] In: Wiener Zeitung/Extra, 12./13.2.2022, S. 34.

Wo die Kälte zu Hause war.

[Eisfabriken] In: Die Presse/Spectrum, 22.1.2022, S. III.

Krystall-Eis für alle.

Zur Geschichte der Kältetechnik. In: Foodprints-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Jän. 2022.

Stadt und Stille.

Kulturhistorische Bemerkungen zur Lärmreduzierung. In: Forschung & Lehre. Nr. 1/2022, S. 14-15.

LUDWIG HIRSCHFELD

Biografie eines vergessenen Wiener Schriftstellers und Journalisten

Ludwig Hirschfeld (1882-1942) galt als einer der bekanntesten Publizisten seiner Zeit. Einer jüdischen Industriellenfamilie entstammend, war er ab 1906 für die „Neue Freie Presse“ tätig, 1918 bis 1926 gab er zudem das neu gegründete Magazin „Die moderne Welt. Illustrierte Halbmonatsschrift für Kunst, Literatur und Mode“ heraus. Hunderte Artikel zum Wiener Kultur- und Gesellschaftsleben stammten aus seiner Feder, dazu zahlreiche Novellen, Lustspiele und Operetten-Libretti sowie der vielgelesene Alternativ-Reiseführer „Wien. Was nicht im ‚Baedeker‘ steht“. Als Komponist schuf er zudem zahlreiche populäre Schlagermelodien.

Heute weitgehend in Vergessenheit geraten, wird Hirschfelds Leben und Werk erstmals umfassend aufgearbeitet. Im Herbst 2020 wurde bereits eine Auswahl seiner Feuilletons neu herausgegeben, der in Arbeit befindliche Folgeband beschäftigt sich nun ausführlich mit der Biografie und dem vielfältigen Oeuvre des Multitalents.

(Forschungs- und Buchprojekt: 2019ff)

Foodprints-Zine

Online-Publikation zur Ausstellung „Foodprints. Die interaktive Ausstellung über Ernährung“

(Hg., gem. mit Marie-Theres Braula)

Der Begleitband zur Sonderausstellung „Foodprints“ enthält Beiträge von ExpertInnen, die sich mit dem Themenkomplex Ernährung – Technik – Nachhaltigkeit befassen. Diskutiert wird, wie Nahrungsmittel eigentlich zu uns gelangen, was wir konkret auf unseren Tellern vorfinden und welche Folgen dies – lokal wie global – für Mensch und Umwelt hat. Text-, Film- und Audiobeiträge bieten einen transmedialen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des Essens vom 19. Jahrhundert bis heute.

Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien.

Wien 2021/22.

Auf nach Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2021

Der vierte Band der urbanistischen Erkundungen versammelt erneut bislang wenig beachtete Personen und Alltagsfacetten der Stadt: von Trinkbrunnen, Leuchttürmen und Pollern über die ersten Elektrobusse, Garagen, Warenhäuser und Leuchtreklamen der Kinos bis hin zu Ludwig Hirschfeld und den frühen Feuilletonistinnen von Wien. Specials widmen sich der Corona-Krise und dem Terrorattentat im November 2020. Das diesmalige Leitmotiv stammt von der deutschen Schriftstellerin Monika Held: „Nur auf den Wegen, die du täglich gehst, begreifst du, wo du wirklich bist.

 

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Stille Stadt

Wien und die Corona-Krise

(Gem. mit Christopher Mavric)

Wien: Falter Verlag 2021

Die Ausführungen in diesem Buch verstehen sich als erste Bestandsaufnahme von Wien im Jahr 2020, das durch die Corona-Krise so entscheidend geprägt wurde. Mit einer Rasanz ohnegleichen änderte sich der Alltag für uns alle, und dies gleich mehrmals und fundamental. Drei Lockdowns und ein Terroranschlag erschütterten die Stadt in ihren Grundfesten. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten.

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Das Rinterzelt und die Wiener Abfallwirtschaft

Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft

(Hg., gem. mit Josef Thon)

Mit Beiträgen von Ruzica Grgic, Andreas Lassy, Peter Payer, Stefan Stadler, Josef Thon.

Das im Dezember 1981 im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnete Rinterzelt entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem paradigmatischen Bau für die Wiener Abfallwirtschaft. Das vorliegende Buch beleuchtet die spektakuläre Baugeschichte und die Genese des Standorts von seinen skandalumwitterten privatwirtschaftlichen Anfängen als Restmüllentsorgungsanlage bis zur Übernahme durch die Stadt Wien und die Umfunktionierung zur modernen Abfallbehandlungsanlage und zum 48er-Zelt. Architektur-, technik-, sozial- und stadthistorische Aspekte werden erstmals umfassend aufgearbeitet. Vorläufiger Schlusspunkt: Abbruch des Rinterzelts 2019 und Ersatz durch ein modernes Abfallkompetenzzentrum der Magistratsabteilung 48.

Inhalt:
Vorwort – Kurze Vorgeschichte – Rinterzelt-ABA-48er-Zelt – Vesuv von Kagran – Hart, aber herzlich – Pioniergeist und Innovationsdruck – Der Countdown läuft – Vision 2100 – Literatur und Quellen – Audiovisuelle Dokumente, 1981 bis 2019

Publikation im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (84 S., 82 Abb., Multimedia-Stick)

Wien 2021/22.

Alles neu und ordentlich.

[Wien in 1950/60er Jahren] In: Wiener Zeitung/Extra, 2./3.10.2021, S. 33-34.

Billy mit Ausblick

[Stadt-Ikea und KaDeWe] In: Die Presse/Spectrum, 11.9.2021, S. VII.

Flanier dich gesund!

[Terrainkur] In: Die Presse/Spectrum, 21.8.2021, S. III.

Wenn Pflanzen Paternoster fahren.

[Ruthner-Turm] In: Die Presse/Spectrum, 10.7.2021, S. III.

Können Maschinen spielen wie Glenn Gould?

[Gerhard Widmer] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.5.2021, S. 36-37.

Zurück ans Wasser.

[Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.2021, S. VII.

Die Entzauberung einer Straße.

[Praterstraße] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.5.2021, S. 33.

Eine Stadt sucht ihre Menschen.

[Wien in der Corona-Krise] In: Die Presse/Spectrum, 6.3.2021, S. III.

„Das Wetter wird berechenbar.“

Interview mit Günther Tschabuschnig/ZAMG. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Nov. 2021.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Toni Häfliger, Günter Dinhobl (Hg.): Weltkulturerbe in Österreich – Die Semmeringeisenbahn. Erhalten und Gestalten. Basel 2021, S. 146-157.

Ordentlich und schön.

Zur Neugestaltung des Stadtraums. In: Tom Koch, Stephan Deleschal: Mid-Century Vienna. Auf den Spuren des Aufbruchs. Wien 2021, S. 44-55.

Ludwig Hirschfeld (1882-1942).

Journalist – Schriftsteller – Komponist. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift. Nr. 129/2021, S. 48-49.

Nerven – Körper – Kamera.

Rezension zu Matthias Marschik/Michaele Pfundner: Wiener Bilder. Fotografien von Lothar Rübelt. Schleinbach 2020. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 83/2021, S. 56-57.

„Musikalische“ Maschinen“.

Interview mit Gerhard Widmer, Experte für computergestützte Musikanalyse. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Mai 2021.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“.

In: Zuschnitt. Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Nr. 80/2021: Schallschutz, S. 4.

Eine Stadt verändert ihr Gesicht.

Versuch zu begreifen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 82/2021, S. 43-45.

From Sound to Noise.

The History of Hearing in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries. In: Martin Tröndle (Ed.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York-London 2021, S. 150-162.

Vom Gehen im Grünen. Entstehung und Verbreitung von „Terrainkuren“

Vortrag im Rahmen der Tagung „Grün in der Stadt. Vom Hortus conclusus zum Urban gardening“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Meran 2021.

WIEN BEI NACHT

Zur Konstruktion eines Stadtimages, 1890 bis heute

„Das nächtliche Bild Wiens, wie es sich jetzt von den Höhen und Vorhöhen des Kahlengebirges darstellt, ist nachgerade zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die es verdienen würde, in den Reisebüchern besonders vermerkt und den Besuchern Wiens zur Besichtigung empfohlen zu werden.“ (Reinh. E. Petermann, 1908)

Es ware eine völlig neue visuelle Erfahrung, die den Zeitgenossen zur vorvorigen Jahrhundertwende durch die künstliche Beleuchtung der Stadt geboten wurde. Euphorisch sprach man vom „irdischen Sternenglanz“ und vom „Lichtermeer“, das sich über die ganze Stadt ausbreite. „Wien bei Nacht“ zu zeigen, wurde schon bald zu einer erfolgreichen Werbestrategie. Künstliche Effektbeleuchtungen betonten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Standardisierte Nachtbilder entstanden und wurden durch Ansichtskarten in großer Zahl verbreitet.

Wie veränderte sich der gesellschaftliche Umgang mit der (großstädtischen) Nacht im 20. Jahrhundert? Wie gestaltete sich ihre touristische Vermarktung? Welche Bedeutung hatte und hat die Nacht für das Stadt-Image von Wien? Derartige Fragen stehen im Zentrum des Forschungsprojekts, das erstmals eine Dokumentation und Analyse des Verhältnisses von Großstadt und Nacht vornimmt, wie es sich im populären Massenmedium der Ansichtskarte widerspiegelt. Als Quellengrundlage dient die umfangreiche Sammlung des Autors bestehend aus ca. 1000 Ansichtskarten zum Thema „Wien bei Nacht“ aus dem Zeitraum 1890 bis heute.

(Forschungsprojekt: in Arbeit)

Vgl. dazu folgende bereits erschienene Artikel von Peter Payer:

Wien bei Nacht. Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Wien bei Nacht. Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Die Eroberung der Nacht. Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“. Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Reizvolle Aussichten. Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

In den Fangarmen des Lichts. Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Lichter der Großstadt. Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

KI-Zine

Online-Publikation zur Ausstellung „Künstliche Intelligenz?“

(Hg., gem. mit Marie-Theres Braula)

Begleitend zur Sonderausstellung „Künstliche Intelligenz?“ erscheint ein Magazin als Work in progress. Beiträge interner und externer ExpertInnen umkreisen aktuelle Fragen zum Thema KI. Die Anzahl der schriftlichen Artikel und Videobeiträge wächst mit der Dauer der Schau und ergibt am Ende einen kompletten Online-Katalog. Inhaltliche Schwerpunkte sind u.a.: Interview mit den beiden Ausstellungkuratoren Christian Stadelmann und Florian Schlederer, Künstliche Intelligenz und Klimakrise, das Neuronale Netz, Sexroboter, Gastkommentar Sabine Theresia Köszegi/TU Wien.

Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien.

Wien 2020/22

Ludwig Hirschfeld: Wien in Moll

Ausgewählte Feuilletons 1907-1937

(Herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Payer)

Wien: Löcker Verlag 2020

„Ich kenne meine Vaterstadt genau, aber ich liebe sie.“ Ludwig Hirschfeld (1882-1942) sah sein Verhältnis zu Wien in humoristischer Ambivalenz. Mehr als drei Jahrzehnte lang schrieb er für die „Neue Freie Presse“, kommentierte er in seinen Feuilletons das Alltagsleben der Stadt: von der Jahrhundertwende über die Notzeit des Ersten Weltkriegs bis hin zur Wirtschaftskrise und dem Modernisierungsschub der Zwischenkriegszeit. Dabei war er stets nah an den Menschen. Sein ironisch-satirischer Blick auf ihre Freuden, Sorgen und Nöte bescherte ihm eine wachsende Zahl an LeserInnen. Mit leichter Feder und melancholischem Grundton verband er Unterhaltung mit Tiefgang, hielt er der bürgerlichen Mittelschicht den Spiegel vor, gerade so, dass es ein bisschen wehtat – aber nicht zu viel. Karl Kraus bezeichnete ihn einmal als „mondänen Causeur, der lachend die Wahrheit sagt“.

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Autos in die Tiefe!

[Parkgaragen] In: Die Presse/Spectrum, 24.10.2020, S. III.

Zwischen Drama und Revue.

[Ludwig Hirschfeld] In: Die Presse/Spectrum, 3.10.2020, S. III.

Tausend Lampen für Franz Joseph.

[Politische Lichtinszenierung] In: Die Presse/Spectrum, 12.9.2020, S. III.

Schaufenster für alle.

[Kaufhaus Esders-Leiner] In: Wiener Zeitung/Extra, 5./6.9.2020, S. 35.

Würfeluhr, Kiosk und Reklame.

[Wien um 1920] In: Die Presse/Spectrum, 30.5.2020, S. IV.

Imperiale Signatur der Stadt.

[Die Krone als City-Branding] In: Wiener Zeitung/Extra, 23./24.5.2020, S. 33.

Wo Innovation auf Sensation traf.

[Wiener Kinos] In: Wiener Zeitung/Extra, 29.2/1.3.2020, S. 35.

Nicht immer lässt sich Aura konservieren.

[Abschied vom Bellaria-Kino] In: Die Presse/Spectrum, 4.1.2020, S. IV.

Ab und zu beeindruckend.

Interview mit Christian Stadelmann und Florian Schlederer über die Ausstellung „Künstliche Intelligenz?“. In: KI-Zine/Digitales Ausstellungsmagazin des Technischen Museums Wien, Dezember 2020.

Ludwig Hirschfeld.

Anmerkungen zu einem (fast) vergessenen Wiener Feuilletonisten. In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 3/2020, S. 205-217.

Wiener Feuilletonistinnen (1848 bis 1938).

In: Literatur und Kritik, Nr. 541-542/2020, S. 101-110.

„Auch die Zukunft wird eines Tages Vergangenheit sein.“

Interview von Wojciech Czaja. In: Wohnbauvereinigung für Privatangestellte (Hg.): Inspiration und Innovation. Wien 2020, S. 156-161.

Urban gestimmt.

Anmerkungen zur Geschichte des Stadtklangs. In: Bernhard Günther, Angela Heide (Hg.): Wien Modern 33: Stimmung. Essays (= Festivalkatalog Bd. 2). Wien 2020, S. 39-44.

Lichter der Großstadt.

Urbane Nachtinszenierungen im Wien des 20. Jahrhunderts. In: Máté Tamáska, Barbara Rief Vernay (Hg.): Wien – Budapest. Stadträume des 20. Jahrhunderts im Vergleich. Wien 2020, S. 389-409.

Mühelos nach oben.

Eine Stadt lernt Aufzugfahren: das Fallbeispiel Wien. In: Martina Heßler (Hg.): Technikemotionen. (= Geschichte der technischen Kultur, Bd. 9). Paderborn 2020, S. 131-153.

Mehr als Belanglosigkeiten.

Rezension zu Vittorio Magnago Lampugnani: Bedeutsame Belanglosigkeiten. Kleine Dinge im Stadtraum. Berlin 2019. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 80/2020, S. 62-63.

Zwei Meister der Kinoreklame.

Gustav Mezey und Eduard Paryzek. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 78-91

In den Fangarmen des Lichts.

Zur Wirkung des Kinos im Stadtraum. In: Martina Zerovnik (Hg.): Kino Welt Wien. Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte. Ausstellungskatalog des Filmarchiv Austria. Wien 2020, S. 58-77.

Wien um 1920.

Eine Metropole im Umbruch. In: Wojciech Czaja (Hg.): 100 x 18. Wiener Stadtentwicklung gestern, heute, morgen. Ein Jahrhundertgeschenk. Wien 2020, S. 8-15.

The Viennese Ringstrasse.

Furnishing and Presenting a Magnificent Boulevard. In: Miodrag Kuc (Ed.): Hacking Urban Furniture. Berlin 2020, S. 62-66.

Antiurbane Sinneswelt? Zur Geschichte und Renaissance der Sommerfrische

Vortrag im Rahmen einer Exkursion der TU Wien/Institut für Architektur und Entwerfen.
Hotel Marienhof, Reichenau an der Rax 2020.

Dichte Atmosphäre. Über Stadt und Sinneswahrnehmung

Vortrag für die Österreichische Gesellschaft für Architektur (ÖGFA).
WEST, Wien 2020.

GRAF BOBBY

Repräsentationen einer Wiener Witzfigur

„Überall in der Welt werden Witze erfunden und Witze weitererzählt, doch nur in besonders humorgesegneten Städten können Witzfiguren entstehen, Phantasiegestalten, die bisher ‚herrenlose‘ Witze an sich ziehen und zum Erfinden neuer Witze anregen. Eine solche Figur ist Graf Bobby aus Wien! Der Witz dieser Witze besteht in Bobbys überraschenden Denkfehlern. Denn Bobby ist kein gewöhnlicher Dummkopf, sondern ein denkender. Er denk haarscharf am Wesen der Sache vorbei. Trotz seines englischen Vornamens ist er ein echter Wiener: vom Zylinder bis zum Lackschuh. Wienerisch ist sein Tonfall, jene unverkennbare leicht vom Dialekt gefärbte, nasale Sprache, die man ‚Schönbrunner Wienerisch‘ nennt, wienerisch sind auch seine Gutmütigkeit und sein Charme. Darum ist er, trotz seiner Beschränktheit, eine liebenswürdige Erscheinung. Wir lachen über ihn, aber wir lachen ihn nicht aus. Weil wir ihn gern haben.“
(Herta Singer)

In den meisten Witzen über Graf Bobby fungieren seine Freunde Graf Rudi und Baron Mucki als Sidekick und Stichwortgeber. Die Figuren wurden vor allem in den 1950 bis 70er Jahren äußerst populär als zahlreiche Anthologien erschienen, Kinofilme (u.a. mit Peter Alexander), Musikkasetten und Schallplatten (u.a. mit Peter Igelhof).

„Du, Mucki“, fragt Graf Bobby, „weißt du nix, was man dem Grafen Schmeidl zum Geburtstag schenken könnt‘?“ „Vielleicht ein Buch?“ „Ah, geh – ein Buch hat er schon.“

Das Forschungsprojekt untersucht die Genese dieses Wiener Originals und analysiert seine unterschiedlichen Repräsentationen vor dem Hintergrund der jeweiligen zeithistorischen Ereignisse.

(Forschungsprojekt und Ausstellung: in Vorbereitung)

Film und Kino in der Brigittenau. Eine historische Spurensuche

Vortrag für den Kulturverein Zwischenraum.
Tracing Spaces/Nordwestbahnhof, Wien 2019.

Zwischen Lärm und Wohlklang. Stadtgeräusche aus historischer Perspektive

Vortrag im Rahmen des Symposiums „City Sounds – City Atmospheres“ des DAAD.
CLB Berlin im Aufbauhaus, Berlin 2019.

Freies Mobilitätsspiel der Kräfte.

[E-Scooter] In: Wiener Zeitung/Extra, 19./20.10.2019, S. 36.

Der Mist und sein Vesuv.

[Rinterzelt] In: Die Presse/Spectrum, 21.9.2019, S. I-II.

Das Revival des Trinkbrunnens.

In: Wiener Zeitung/Wien, 17./18.8.2019, S. 18-19.

Vom „Sehnen ins Kühle“.

[Gradierwerke] In: Die Presse/Spectrum, 13.7.2019, S. III.

Die Stadt als Event.

[Entertainment City] In: Wiener Zeitung/Extra, 8./9.6.2019, S. 35.

Am Anfang war Betty Paoli.

[Wiener Feuilletonistinnen] In: Die Presse/Spectrum, 25.5.2019, S. I-II.

Nacht ohne Finsternis.

[Leuchtreklame] In: Wiener Zeitung/Extra, 16./17.3.2019, S. 37.

In der großen Wiener Stille.

In: Die Presse/Spectrum, 19.1.2019, S. II.

Stadt und Lärm im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

In: Lärmbekämpfung. Zeitschrift für Akustik, Schallschutz und Schwingungstechnik. Nr. 3/2019, S. 74-79.

Signatur der Moderne.

Zur Lärmdebatte aus historischer Sicht. In: der gemeinderat. Das unabhängige Magazin für die kommunale Praxis. Nr. 4/2019, S. 52-53.

Stadtmobiliar und öffentlicher Raum

Führung im Rahmen der Lehrveranstaltung „Designtheorie“.
Technische Universität Wien, Wien 2019.

Renaissance des Zu-Fuß-Gehens – Was leisten die neuen Stadtviertel?

Podiumsdiskussion zur Wiener Stadtentwicklung.
Stadtraum in der Nordbahn-Halle, Wien 2019.

„Wiener Lärm“ – Der Klang der Großstadt

Vortrag im Rahmen der Tagung „Stadt-Lärm-Luft“ der Lärmkontor GmbH.
Hotel Hafen Hamburg, Hamburg 2019.

Auf und Ab. Eine Kulturgeschichte des Aufzugs in Wien

Vortrag im Rahmen der Jahrestagung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).
Leibnizhaus, Hannover 2019.

Der Klang der Großstadt

Eine Geschichte des Hörens, Wien 1850-1914

Wien-Köln-Weimar: Böhlau Verlag 2018

„Mein Ohr steht auf der Straße wie ein Eingang.“ (Robert Musil)

Welche Geräusche prägten einst den Alltag der Großstadt? Wie wurde die zunehmende Vielfalt der urbanen Lautsphäre von den Zeitgenossen wahrgenommen und beurteilt? Am Beispiel der Stadt Wien wird die auditive Kultur einer der wichtigsten europäischen Metropolen der Zeit um 1900 vorgestellt. Im Zentrum steht jene historische Periode, in der Wien sich zur modernen Großstadt entwickelte. Die ungeheure Dynamik dieser Jahrzehnte veränderte nicht nur das Stadtbild nachhaltig, sie ließ auch einen neuen Hör-Diskurs entstehen.

Pro Civitate Austriae-Preis 2020 * EGOS Book Award 2020 (Shortlist) * Wissenschaftsbuch des Jahres 2019 (Shortlist)

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Auf und Ab

Eine Kulturgeschichte des Aufzugs in Wien

Wien: Brandstätter Verlag 2018

Aufzüge sind zu unentbehrlichen Verkehrsmitteln der Stadt geworden – und ihr symbolträchtiges Abbild: immer in Bewegung, ein ständiges Auf und Ab. Mehr als 13 Millionen Fahrstühle sind derzeit weltweit unterwegs. Allein in Wien sind es rund 47.000, und jedes Jahr werden 1.000 neue Anlagen errichtet. Das Buch will die Aufmerksamkeit für diesen bislang vernachlässigten Aspekt der Wiener Stadtgeschichte schärfen. Im Zentrum stehen die Personenaufzüge und ihre Durchsetzung in den Jahrzehnten von 1870 bis heute. Mit welcher Geschwindigkeit verbreiteten sich diese im Stadtgebiet? Was waren die architektonischen, sozialen und alltagskulturellen Folgen dieser systematischen Mechanisierung der Vertikalen? Wie entwickelten sich Technik und Design?

Conrad-Matschoß-Preis 2019

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Die Stadt von der Stange.

[Stadt & Technik] In: Die Presse/Spectrum, 29.12.2018, S. IV.

Typisch Wienerisch.

[Wienbilder] In: Wiener Zeitung/Extra, 29./30.12.2018, S. 30.

Maritime Sehnsüchte.

[Leuchttürme] In: Wiener Zeitung/Extra, 25./26.8.2018, S. 37.

Mehr Poller müssen her.

[Aufrüstung der Stadt] In: Die Zeit, Nr. 33/9.8.2018, S. 11.

Als man Luft in Flaschen füllte.

[Sommerfrische] In: Die Presse/Spectrum, 4.8.2018, S. III.

Autonomie in Kugelform.

[Kugelhaus] In: Wiener Zeitung/Extra, 9./10.6.2018, S. 37.

Immer wieder rauf und runter.

[Aufzüge] In: Die Presse/Spectrum, 10.3.2018, S. III.

Es werde … LED!

[Städtische Beleuchtung] In: Die Presse/Spectrum, 27.1.2018, S. III.

Akustische Rückzugsorte.

[Telefonzelle] In: Wiener Zeitung/Extra, 5./6.1.2018, S. 35.

Errichtet Poller!

Zur Politisierung eines Stadtmöbels. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 74/2019, S. 43-46.

In der Mitte und doch am Rand.

Zur Geschichte des Pratersterns. In: Christine Bruckbauer (Hg.): Prater Stern Stunden. Kunst im öffentlichen Raum. Wien 2018, S. 16-20.

Auf der Suche nach der richtigen Zeit.

In: Andreas Duscha: White Collar. Ausstellungskatalog der Galerie Christine König. Wien 2018, o.S.

Sommerfrische.

Ein bürgerliches Ritual als Sehnsucht nach antiurbanen Sinnesreizen. In: Ferdinand Opll, Martin Scheutz (Hg.): Fernweh und Stadt. Tourismus als städtisches Phänomen. Wien-Innsbruck-Bozen 2018, S. 77-107.

Freissler, Anton (1838-1916).

Techniker, Fabrikant und Politiker. In: Österreichische Akademie der Wissenschaften (Hg.): Österreichisches Biografisches Lexikon, Online-Edition, Lfg. 7, 2018.

Ingenieur Anton Freissler, Maschinen- und Aufzügefabrik (1868-1991).

In: Forum. Magazin Technisches Museum Wien, Nr. 3/2018, S. 10-11.

„Die Technische Stadt“.

Wie eine Großausstellung in Dresden urbane Zukunftsvisionen prägte. In: Blätter für Technikgeschichte, Bd. 80/2018, S. 101-127.

Straße.

In: Daniel Morat, Hansjakob Ziemer (Hg.): Handbuch Sound. Geschichte – Begriffe – Ansätze. Stuttgart-Weimar 2018, S. 313-317.

Vom Geräusch zum Lärm.

Zur Geschichte des Hörens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In: Martin Tröndle (Hg.): Das Konzert II. Beiträge zum Forschungsfeld der Concert Studies. Bielefeld 2018, S. 233-254. (Reprint)

Stadtimpressionen.

Multisensorische Anmerkungen zu Wien um 1900. In: Susana Zapke (Hg.): Urbane Polyphonie. Lebens(t)raum Stadt. Wien 2018, S. 13-37.

Im Takt von Dampf und Eisen.

Zur akustischen und olfaktorischen Wahrnehmung der Semmeringbahn. In: Gabriele Zuna-Kratky, Carla Camilleri, Bettina Jernej (Hg.): Höchste Eisenbahn! Von der ersten Alpenbahn Europas zum Semmering-Basistunnel. Wien 2018, S. 50-69.

The City and the Clock.

Public time perception in Vienna, from 1850 to 1914 (Vienna, March 2018, unpublished).

„Nervenverzehrende Geräuschplage“. Das Lärmproblem aus historischer Sicht

Vortrag im Rahmen der Lärmenquete.
Amt der Tiroler Landesregierung, Innsbruck 2018.

Mühelos empor. Zur Geschichte des Aufzugs in Wien

Vortrag für den Verein für Geschichte der Stadt Wien.
Wiener Stadt- und Landesarchiv, Wien 2018.

Stadt und Aufzug. Zur Geschichte der vertikalen Fortbewegung in Wien

Vortrag im Rahmen der CMS Public Lecture Series.
Center for Metropolitan Studies, Berlin 2018.

Auf und Ab. Aufzüge, Paternoster und Rolltreppen

Führung im Rahmen der Stadtexpeditionen des Wien Museums, Wien 2018.

Aufwärtsgleiten mit Genuss. Eine Stadt lernt Aufzugfahren. Das Fallbeispiel Wien

Vortrag im Rahmen der Tagung „Technikemotionen“ der Gesellschaft für Technikgeschichte.
Helmut-Schmidt Universität, Hamburg 2018.

Auf und Ab. Kulturgeschichtliche Gedanken zum Aufzug in Wien

Vortrag im Rahmen des 17. Aufzugstages des TÜV AUSTRIA.
Rathaus, Wien 2018.

Stadtwahrnehmung und öffentlicher Raum

Führung im Rahmen von „Wien 5 – Die Kunst der Nachbarschaft“.
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), Wien 2018.

Wie Es früher war. Zur Geschichte des Klangraums Stadt

Vortrag im Rahmen der Tagung „Wie laut darf ES sein?“
Österr. Arbeitsring für Lärmbekämpfung (ÖAL), Wien 2018.

Die Zukunft der Stadt

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Technisches Museum Wien, 2016-2018

(Co-Kurator)

Es ist eine mittlerweile bekannte Tatsache, dass wir schon seit längerem mit einem enormen Urbanisierungstempo konfrontiert sind. Der entscheidende Turnaround war 2007: Seit damals leben weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Bis 2050 wird sich der Anteil auf fast 70 Prozent steigern. Ein Umstand, der in Europa übrigens schon länger Realität ist. Denn EU-weit leben bereits heute 73 Prozent der Bevölkerung in städtischen Agglomerationen (Österreich: 66 Prozent, Deutschland: 75 Prozent). Grund genug, nach den Auswirkungen, Chancen und Risken dieser Entwicklung zu fragen. Und den Potentialen der Stadt, Lösungen für immer komplexer werdende Probleme zu bieten.

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Quer durch in Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2017

Mit einem Vorwort von Rainer Nowak.

Dritter Teil der urbanistischen Studien über Wien. Im Mittelpunkt stehen auch diesmal wenig beachtete alltagshistorische Facetten der Stadt, von Monumentaluhren, Rolltreppen und Paternoster über Wetterhäuschen, Donauturm und Hollywoodschaukel bis hin zu Schwimmveranstaltungen im Donaukanal, Balkone als Bühne im öffentlichen Raum und dem erotischen Wien bei Nacht. Erneut geht es um die Wahrnehmung der Stadt mit allen Sinnen in Geschichte, Gegenwart, aber auch Zukunft. Wie wird Wien angesichts des rasanten Technologiewandels morgen klingen? Wie wird die Stadt im neuen künstlichen Licht aussehen? Wie werden wir uns als Stadtmenschen verändern?

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Geräuschloser Fortschritt.

[Elektrobus] In: Wiener Zeitung/Extra, 18./19.11.2017, S. 38.

Busen, Bares, Bankomat.

In: Die Presse/Spectrum, 30.9.2017, S. III.

Innovative Stadtforschung.

[In memoriam Elisabeth Lichtenberger] In: Wiener Zeitung/Extra, 9./10.9.2017, S. 37.

Wiener Vertikalverkehr.

[Paternoster] In: Der Standard/Album, 9.9.2017, S. 3.

Die Stadt und das Neue.

In: Die Presse/Spectrum, 1.7.2017, S. III.

Die Lust am schnellen Aufstieg.

[Donauturm] In: Wiener Zeitung/Extra, 27./28.5.2017, S. 36.

Wie klingt die Stadt von morgen?

In: Die Presse/Spectrum, 8.4.2017, S. III.

Schweben durchs Warenhaus.

Zur Geschichte der Rolltreppe in Wien. In: Forum Stadt. Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung. Heft 4/2017, S. 427-435.

Medienfassaden: Kunst oder Kommerz?

In: architektur.aktuell. Heft 10/2017, S. 144.

Elisabeth Lichtenberger (1925-2017).

Erinnerung an eine außergewöhnliche Stadtforscherin. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 69/2017, S. 52-53.

Menschenwerkstatt.

Rezension zu Rolf Lindner: Berlin, absolute Stadt. Eine kleine Anthropologie der großen Stadt. Berlin 2016. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 68/2017, S. 56-57.

Ununterbrochen in Betrieb.

Eine Geschichte der Paternoster in Wien, 1906 bis heute. In: Moderne Stadtgeschichte, hg. v. Deutschen Institut für Urbanistik/Berlin, Nr. 1/2017, S. 125-139.

Aufwärtsgleiten als Genuss?

Anmerkungen zum Aufzug in Literatur und Feuilleton, Wien 1900 bis 1930. In: Literatur und Kritik, Nr. 513-514/2017, S. 50-56.

Stadt und Innovation.

In: Peter Payer, Maria Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 9-13.

Reizvolle Aussichten.

Die Stadt im neuen Licht. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 112-119.

Der Klang von morgen.

Akustische Stadtgestaltung. In: Peter Payer, Marie Gruber (Hg.): Die Zukunft der Stadt. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien, Wien 2017, S. 160-165.

Stadt und Aufzug.

Zur Frühgeschichte der vertikalen Fortbewegung in Wien, 1869-1914. In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 1/2017, S. 29-48.

Wie wir lernten, mit dem Aufzug zu fahren.

Eine kleine Zivilisationsgeschichte. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Nr. 67/2017, S. 42-47.

Die „Deutsche Städte-Ausstellung“ in Dresden (1903).

Idee, Gestaltung, Wirkung. In: Ferdinand Opll, Andreas Weigl (Hg.): Städtebünde. Zum Phänomen interstädtischer Vergemeinschaftung von Antike bis Gegenwart (= Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, Bd. 27). Wien-Innsbruck-Bozen 2017, S. 275-291.

Sommerfrische. Ein bürgerliches Ritual als Sehnsucht nach antiurbanen Sinnesreizen

Vortrag im Rahmen der Tagung „Fernweh und Stadt. Tourismus als städtisches Phänomen“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Kitzbühel 2017.

Stadt-Licht-Image. Eine Entwicklungsgeschichte am Beispiel Wien

Vortrag im Rahmen der Sign Week Vienna, Wien 2017.

Jüdische Brigittenau. Auf den Spuren einer verschwundenen Kultur

Führung im Rahmen der Stadtexpeditionen des Wien Museums, Wien 2017.

Die Zukunft der Stadt

weiter_gedacht_

(Hg., gem. mit Marie Gruber)

Mit Beiträgen von: Clemens Bayer, Lothar Bodingbauer, Ana Daldon, Anne-Katrin Ebert, Rudolf Giffinger, Martina Griesser-Stermscheg, Marie Gruber, Beatrix Hain, Elisabeth Kindl, Sabrina Kloiber, Elisabeth Limbeck-Lilienau, Walter Matznetter, Lisa Noggler-Gürtler, Jürgen Öhlinger, Peter Payer, Rupert Pichler, Katja Schechtner, Bernhard Schmidt, Christian Stadelmann, Alexander Veiter, Helene Wagner

Inhalt: Stadt und Innovation – Urban Innovations – Urban Energy/Urban Power – Urban Life – Urban Mobility – Stadtgeschichten im Museum – Permanent und temporär – Eine innovative Ausstellungsmaschine – Growing an Exhibit – Your Are Here – Denken_planen_leben_ – Die Zukunft historischer Infrastrukturen – Die Stadt von oben – Reizvolle Aussichten – Smart City – Transformation des österreichischen Energiesystems – Menschen brauchen eine funktionierende Stadt – Kein schöner Land … – Wie die Heinzelmännchen smart werden – Innovation und Ungleichzeitgkeit – Der Klang von morgen – Der Steuermann kommt von Bord? – Driverless Cars

Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien. (183 S., 199 Abb.)

Wien 2017.

Wien – Die Stadt und die Sinne

Reportagen und Feuilletons um 1900

(Herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Payer)

Wien: Löcker Verlag 2016

„Der Mensch von heute muß tausend Dinge wissen, tausend Dinge gleichzeitig überdenken, tausend Sinneseindrücke, die auf ihn gleichzeitig einstürmen, verarbeiten. Ist er’s nicht imstande, dann ist er seiner Zeit nicht gewachsen, er bleibt zurück und kommt – wenn überhaupt – als letzter ans Ziel.“ So beurteilt die liberale Wiener Tageszeitung „Die Zeit“ im Jahr 1910 den steigenden Anpassungsdruck an das Leben in der Großstadt. Die tradierten Formen der Wahrnehmung waren auf dem Prüfstand und – ähnlich wie heute – in tiefgreifendem Umbruch begriffen. Die Publikation zeigt beispielhaft Zusammenhänge zwischen urbaner Entwicklung und Sinneswahrnehmung auf.

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Wenn der Handlauf mitreist.

[Rolltreppe] In: Die Presse/Spectrum, 3.12.2016, S. III.

Die Nacht gehört der Sünde.

[Wiener Nachtleben] In: Die Presse/Spectrum, 3.9.2016, S. III.

Im akustischen Labor der Moderne.

Das frühe Grossstadtleben, die Überreizung des Hörsinns und das Recht auf Stille. In: Neue Zürcher Zeitung/Feuilleton, 23.7.2016, S. 40-41.

Der Puls der Straße.

[Stadt & Sinne um 1900] In: Die Presse/Spectrum, 3.4.2016, S. III.

Suchen, Haschen, Raten.

[Stadt & Sinne um 1900] In: Die Presse/Spectrum, 3.4.2016, S. III.

Vergessene Traumfabriken.

[Filmfabriken in der Vorstadt] In: Der Standard/Album, 2.4.2016, S. 3.

Eine Bühne für Papst und Kaiser.

In: Relevant. Informationen der Österreichischen Kontrollbankgruppe, Nr. 4/2016, S. 26-27.

„Wien bei Nacht, wie es tanzt und lacht“.

Stadtimage und Erotik, 1840 bis 1930. In: Andreas Brunner u.a. (Hg.): Sex in Wien. Lust, Kontrolle, Ungehorsam. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2016, S. 248-253.

Gestaltung und Wahrnehmung des öffentlichen Raumes

Exkursion und Vortrag.
Universität für angewandte Kunst, Wien 2016.

Geräusch oder Lärm? Zur Hörgeschichte von Wien

Vortrag im Rahmen des Projekts „Ruhige Orte am Alsergrund“.
Lokale Agenda Alsergrund, Wien 2016.

Sinnliche Stadtqualitäten. Zur multisensorischen Wahrnehmung des öffentlichen Raumes

Vortrag (gem. mit Iris Podgorschek).
Herrengasse+ Infopoint, Wien 2016.

Die synchronisierte Stadt. Öffentliche Uhren in Wien

Führung im Rahmen der Stadtexpeditionen des Wien Museums, Wien 2016.

Die synchronisierte Stadt

Öffentliche Uhren und Zeitwahrnehmung, Wien 1850 bis heute

Wien: Holzhausen Verlag 2015

„Der moderne Geist ist mehr und mehr ein rechnender geworden. So ist die Technik des großstädtischen Lebens überhaupt nicht denkbar, ohne dass alle Tätigkeiten und Wechselbeziehungen aufs pünktlichste in ein festes, übersubjektives Zeitschema eingeordnet würden.“ (Georg Simmel, 1903). Ab Mitte des 19. Jahrhunderts sind in Wien immer häufiger öffentliche Uhren anzutreffen. Sie fungieren als Repräsentationen geistlicher wie weltlicher Machtträger und helfen mit, den Alltag der Bevölkerung zu synchronisieren und die vielfältigen Aktivitäten in der rasch wachsenden Großstadt aufeinander abzustimmen. Wobei Uhrentypen mit unterschiedlichsten Antriebsmechanismen entwickelt werden:

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Visionen für die Stadt.

[Deutsche Städteausstellung in Dresden 1903] In: Die Presse/Spectrum, 3.10.2015, S. III.

Rauchschwaden und Dampfwolken.

Die Semmeringbahn als Ereignis der Sinne. In: Neue Zürcher Zeitung/Feuilleton, 19.9.2015, S. 51-52.

Als die Zeit aus den Fugen geriet.

[Zeitumstellungen im Ersten Weltkrieg] In: Wiener Zeitung/Extra, 14./15./16.8.2015, S. 49-50.

Wetter aus dem Häuschen.

[Wetterhäuschen] In: Die Presse/Spectrum, 25.7.2015, S. III.

Modern sein und nur nicht scheinen.

[Ringstraße] In: Die Presse/Spectrum, 16.5.2015, S. IV.

Kräftiger Jodler im kalten Wasser.

[Sportwettbewerb „Quer durch Wien“] In: Wiener Zeitung/Extra, 9./10.5.2015, S. 35.

Akustische Beruhigungen.

[Frühe Elektroautomobilität] In: Wiener Zeitung/Extra, 21./22.3.2015, S. 35.

Kampf um die Zeit.

Öffentliche Uhren und Politik im Wien der Zwischenkriegszeit. In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 4/2015, S. 329-342.

„Belehrender Zweck und schöne Zierde“.

Zur Geschichte der Wetterhäuschen in Wien. In: Die Gartenkunst. Heft 2/2015, S. 291-300.

„Nous vivons dans la capitale mondiale d’une sorte de socialisme démocratique“.

In: Alexia Gerhardus (Ed.): Vienne. Si impériale, si sociale. Bruxelles 2015, S. 65-72.

Die unterirdische Bedürfnisanstalt Am Hof.

In: Relevant. Informationen der Österreichischen Kontrollbankgruppe, Nr. 3/2015, S. 30-31.

Gustav Mezey (1899-1981).

Grafiker und Filmplakatmaler der Extraklasse. In: Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien. Bd. 67/68, 2011/12 (erschienen 2015), S. 61-71.

Veröffentlichte Zeit.

In: Quer-Magazin. Architektur und Leben im urbanen Raum. Nr. 16/2015, S. 15-16.

Die „Lärmplage“ in der Großstadt.

Forschungsbericht. In: Damals. Das Magazin für Geschichte. Nr. 7/2015, S. 45-46.

Inszenierter Raum.

Die Möblierung der Ringstraße. In: Michaela Pfundner (Hg.): Wien wird Weltstadt. Die Ringstraße und ihre Zeit. Ausstellungskatalog der Österr. Nationalbibliothek. Wien 2015, S. 107-117.

Die Möblierung der Ringstraße

Führung im Rahmen der Stadtexpeditionen des Wien Museums, Wien 2015 (gem. mit S. Bekesi)

Die „Deutsche Städte-Ausstellung“ in Dresden (1903) – Idee, Gestaltung, Wirkung

Vortrag im Rahmen der Tagung „Städtebünde“.
Österr. Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Wien 2015.

Zur Geschichte des öffentlichen Raumes

Keynote im Rahmen des Projekts „New Public Space“.
Urban Europe/Seismic, Wien 2015.

Hörraum Wien – Zur Geschichte einer urbanen Klanglandschaft

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Format Postkarte. Illustrierte Korrespondenzen, 1900 bis 1936“.
Photoinstitut Bonartes, Wien 2015.

Wien bei Nacht – Zur Entstehung und Verbreitung eines Stadtimages

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Format Postkarte. Illustrierte Korrespondenzen, 1900 bis 1936“.
Photoinstitut Bonartes, Wien 2015.

Die roten Uhren Wiens.

[Öffentliche Uhren in der Zwischenkriegszeit] In: Der Standard/Album, 6.12.2014, S. 4.

Beruf: Großstadtreporter.

[100. Todestag E. Pötzl] In: Der Standard/Album, 23.8.2014, S. 9.

Monumente der Zeit.

[Öffentliche Großuhren] In: Wiener Zeitung/Extra, 23./24.8.2014, S. 35.

Rauschen im Hausermeer.

[Wien um 1870] In: Wiener Zeitung/Extra, 10./11.5.2014, S. 35.

Schwung ins Glück.

[Mariahilfer Straße] In: Die Presse/Spectrum, 15.3.2014, S. III.

Hier sind wir Großstadt.

[Mariahilfer Straße] In: Die Presse/Spectrum, 15.3.2014, S. III.

Stadt und Zeit.

Zur Chronometrisierung des öffentlichen Raumes, Wien 1850-1914. In: Informationen zur modernen Stadtgeschichte (IMS), hg. v. Deutschen Institut für Urbanistik/Berlin, Nr. 2/2014, S. 126-143.

„Rund um Wien“.

Die Mobilisierung des Stadtblicks. In: Forum Stadt. Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung. Heft 3/2014, S. 291-300.

Chronist der Großstadt.

Zum 100. Todestag von Eduard Pötzl (1851-1914). In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 3/2014, S. 185-221.

Das Mittagszeichen der Stadt Wien.

In: Relevant. Informationen der Österreichischen Kontrollbankgruppe, Nr. 1/2014, S. 30-31.

Um 1870: Wien wird groß und laut.

Stadteindrücke und Beobachtungen. In: Wolfgang Kos, Ralph Gleis (Hg.): Experiment Metropole. 1873: Wien und die Weltausstellung. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2014, S. 44-51.

„Auf der bunten Hollywoodschaukel“.

Zur Karriere der schwingenden Gartenbank. In: Ulrike Krippner, Lilli Licka, Martina Nußbaumer (Hg.): WIG 64. Die grüne Nachkriegsmoderne. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2014, S. 107-112.

Signum des Urbanen.

Geräusch und Lärm der Großstadt um 1900. In: Gerhard Paul, Ralph Schock (Hg.): Sound der Zeit. Geräusche, Töne, Stimmen – 1889 bis heute. Göttingen 2014, S. 39-44 (Reprint in Dies. (Hg.): Sound des Jahrhunderts. Geräusche, Töne, Stimmen – 1889 bis heute. Bonn 2013, S. 36-41).

Der Klang der Großstadt – historische Betrachtungen

Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Akustische Dimensionen der Stadt“.
Akademie der bildenden Künste/Museumsquartier, Wien 2014.

Weltstadtreife? Der Berliner Julius Rodenberg über Wien und die Weltausstellung

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Experiment Metropole. 1873: Wien und die Weltausstellung“.
Wien Museum, Wien 2014.

Stadt und Lärm – in historischer Perspektive

Vortrag im Rahmen der internationalen Städtetagung „Altstadt für Alle? Urbanität als Zumutung“.
Forum Stadt-Netzwerk historischer Städte, Sterzing/Südtirol 2014.

Audioversum

ScienceCenter

Innsbruck, 2014

Gesprächspartner zu den Themen:

– Lärm ist das Geräusch der anderen (https://soundcloud.com/audioversum)

– Politische Klangsignaturen und historische Lärmschutzmaßnahmen (https://soundcloud.com/audioversum)

Unterwegs in Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2013

Vom Wiener Humor und vergessenen Künstlern, von öffentlichen Personenwaagen und der legendären Würfeluhr, vom Geschmack und dem Klang der Stadt: So facettenreich wie die Großstadt selbst sind die Themen dieses Buches. Im Zentrum des zweiten Bandes der kulturhistorischen Streifzüge durch Wien stehen auch diesmal bisher wenig beachtete Aspekte des Alltagslebens, historische und gegenwärtige Wahrnehmungs-Splitter, zusammengefügt zu einem Kaleidoskop, mit dem Ziel, etwas über das besondere Wesen Wiens und seiner Bewohner zu vermitteln. Wie wurde Wien, was es heute ist?

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Recht auf Stille.

In: Die Furche/Feuilleton, 28.11.2013, S. 3-4.

Der gelenkte Blick.

[Stadtwahrnehmung] In: Die Presse/Spectrum, 19.10.2013, S. III-IV.

Schrille Schellen.

[Fahrradgeklingel] In: Die Presse/Spectrum, 24.8.2013, S. IV.

Zickzack mit Aussicht.

[Nasenweg] In: Die Presse/Spectrum, 11.5.2013, S. III.

Pinselreklame für Zelluloid.

[Gustav Mezey] In: Wiener Zeitung/Extra, 4./5.5.2013, S. 36.

Humor und Volksnähe.

[Nigerl und Gigerl] In: Wiener Zeitung/Extra, 6./7.4.2013, S. 35.

„Es ist Zeit, dass wir auf Abwehr sinnen!“

Lärmschutz im frühen 20. Jahrhundert. In: Gerhard Paul, Ralph Schock (Hg.): Sound der Zeit. Geräusche, Töne, Stimmen – 1889 bis heute. Göttingen 2014, S. 59-65 (Reprint in Dies. (Hg.): Sound des Jahrhunderts. Geräusche, Töne, Stimmen – 1889 bis heute. Bonn 2013, S. 54-59).

Antiphon und Ohropax.

Die Erfindung der Stille. In: Gerhard Paul, Ralph Schock (Hg.): Sound des Jahrhunderts. Geräusche, Töne, Stimmen – 1889 bis heute. Bonn 2013, S. 50-53 (gem. mit Ralph Schock).

„Wiener Lärm“.

Akustische Großstadtkritik um 1900. In: Brigitta Schmidt-Lauber, Klara Löffler, Ana Rogojanu, Jens Wietschorke (Hg.): Wiener Urbanitäten. Kulturwissenschaftliche Ansichten einer Stadt. Wien-Köln-Weimar 2013, S. 348-368.

Nigerl und Gigerl.

Zur Geschichte zweier Feuilleton-Stars von Eduard Pötzl. In: Wolfgang Kos (Hg.): Wiener Typen. Klischees und Wirklichkeit. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2013, S. 216-221.

Der Hausmeister.

Ein unsterblicher Wiener? In: Wolfgang Kos (Hg.): Wiener Typen. Klischees und Wirklichkeit. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2013, S. 174-177.

Die Wiener Opernkreuzung.

Exerzierfeld der Moderne. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Heft 50/2013, S. 45-48.

Gewichtskontrolle à la Berkel.

In: Forum. Magazin Technisches Museum Wien, Nr. 4/2013, S. 5.

Der „Blaue Heinrich“ – ein Spucknapf für die Westentasche.

In: Forum. Magazin Technisches Museum Wien, Nr. 2/2013, S. 13.

Die synchronisierte Stadt. Öffentliche Uhren in Wien

Führung im Rahmen der Stadtexpeditionen des Wien Museums. Wien 2013 (gem. mit R. Kerschbaum).

Stadt hören. Zur Geschichte und Gegenwart urbaner Soundscapes

Vortrag im Rahmen der IGK-Lecture Serie.
Center for Metropolitan Studies, Berlin 2013.

Stadt hören! Ein Zwischenruf

Vortrag für die Wirtschaftskammer Wien/Wiener Einkaufsstraßen. Wien 2013.

Wiener Typen. Klischees und Wirklichkeit

Spezialführung im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung des Wien Museums. Wien 2013.

Vom Recht auf Wasser. Wer entwickelt den Donaukanal?

Podiumsdiskussion im Rahmen des Festivals „Donaukanaltreiben“.
BAWAG P.S.K. Contemporary, Wien 2013.

Des Reporters Poesie.

[Eduard Pötzl] In: Die Presse/Spectrum, 20.10.2012, S. III.

„Entschuldigen Sie diese Schmeicheleien.“

[Mark Twain und Eduard Pötzl] In: Die Furche/Literatur, 18.10.2012, S. 12.

Narrenschloss und Disziplinierungsanstalt.

Die Wiener Opernkreuzung. In: Neue Zürcher Zeitung/Feuilleton, 18.8.2012, S. 23-24.

„Prüfe Dein Gewicht!“

[Öffentliche Personenwaagen] In: Die Presse/Spectrum, 7.4.2012, S. V.

Stadt unter Schock.

Todessturz am Donaukanal. In: Neue Zürcher Zeitung/Feuilleton (Internationale Ausgabe), 31.3.2012, S. 25-26.

Vom Geräusch zum Lärm.

Zur Geschichte des Hörens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In: Historische Sozialkunde. Geschichte – Fachdidaktik – Politische Bildung. Heft 3/2012, S. 4-13. (Reprint)

Urbanes Lichtermeer.

Stadtimage und künstliche Beleuchtung. In: Ute Streitt, Elisabeth Schiller (Hg.): Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risiken künstlicher Beleuchtung. (= Studien zur Kulturgeschichte in Oberösterreich 33). Linz 2012, S. 54-64.

Zur Geschichte der öffentlichen Personenwaagen in Wien.

In: Forum Stadt. Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung. Heft 3/2012, S. 308-314.

Stadt unter Schock.

Der Todessturz des Seiltänzers Josef Eisemann im Sommer 1949. In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 2/2012, S. 151-164.

Gefährdete Ohren.

Lärm und Großstadtkritik am Beispiel von Wien um 1900. In: Informationen zur modernen Stadtgeschichte (IMS), hg. v. Deutschen Institut für Urbanistik/Berlin, Nr. 1/2012, S. 144-162.

Akustische Verstädterung.

Zur Entwicklung urbaner Klanglandschaften. In: Paradigmata. Zeitschrift für Menschen und Diskurse. Nr. 7/2012, S. 4-8. (Reprint)

„Verruchte Orte“. Öffentliche Bedürfnisanstalten

Führung im Rahmen der Stadtexpeditionen des Wien Museums. Wien 2012.

Der Donaukanal.

Führung im Rahmen der Stadtflanerien des Aktionsradius Wien. Gem. mit Judith Eiblmayr. Wien 2012.

Urbanes Lichtermeer. Stadtimage und künstliche Beleuchtung

Vortrag im Rahmen der Tagung „Ist die Welt rund um die Uhr geöffnet? Chancen und Risken künstlicher Beleuchtung“.
Schloßmuseum Linz, Linz 2012.

Eduard Pötzl: Großstadtbilder

Reportagen und Feuilletons – Wien um 1900

(Herausgegeben und kommentiert von Peter Payer)

Wien: Löcker Verlag 2012

Eduard Pötzl (1851-1914) war einer der populärsten Journalisten seiner Zeit. Vier Jahrzehnte lang war er für das „Neue Wiener Tagblatt“ tätig, für das er mehr als tausend Artikel schrieb. Als einer der humorvollsten Feuilletonisten der Jahrhundertwende thematisierte er mit spitzer Feder die Großstadtwerdung Wiens und die damit einerhergehenden Veränderungen des Alltagslebens, aber auch spezifische Wiener Typen und Modernisierungstendenzen in Kunst und Technik. Seine Artikel erfreuten sich größter Beliebtheit, Karl Kraus bezeichnete Pötzl einmal als den „humorvollsten Beobachter und klügsten Kritiker“.

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Heiße Ware für kalte Zeiten.

[Maronibrater] In: Die Presse/Spectrum, 26.11.2011, S. III.

Die Suche nach der richtigen Zeit.

[Mittagsschuss] In: Die Furche/Feuilleton, 6.10.2011, S. 13.

Auf der Höhe der Zeit.

[Wiener Würfeluhr] In: Die Presse/Spectrum, 24.9.2011, S. V.

Odysseus sei Dank.

[„Antiphon“ und „Ohropax“] In: Die Presse/Spectrum, 18.6.2011, S. III.

Canal Grande.

[Wiener Donaukanal] In: Falter, Nr. 19/2011, S. 38-40.

Stadt im Fluss.

[Wiener Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 7.5.2011, S. III. (gem. mit Judith Eiblmayr)

Der Klang der Städte.

Ein historisch-akustischer Vergleich. In: Die Furche/Feuilleton, 21.4.2011, S. 13.

Der Blödheit süße Seiten.

[Graf Bobby] In: Die Presse/Spectrum, 26.3.2011, S. V.

Wien bei Nacht.

In: Relevant. Informationen der Österreichischen Kontrollbankgruppe, Nr. 4/2011, S. 26-27.

Die Wiener Würfeluhr.

In: Forum. Magazin Technisches Museum Wien, Nr. 4/2011, S. 19.

Zeit-Zeugen.

Zur Geschichte der Wiener Würfeluhr. In: Lichterloh (Hg.): Normalzeit. Ein österreichisches Kunstprojekt rund um das Wiener Wahrzeichern Würfeluhr. Wien 2011, S. 122-149.

Der Wiener Donaukanal.

Alltagskulturelle Bedeutung und Imagewandel 1800-2010. In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 2/2011, S. 151-172.

Geschichte des Lärms.

In: Das Baugerüst. Zeitschrift für Jugend- und Bildungsarbeit, Nr. 1/2011, S. 34-39.

Der Geruch von Wien. Zur Desodorisierung und Reodorisierung des öffentlichen Raumes

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Intime Zeugen“.
Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien, Wien 2011.

Klangraum Stadt

Podiumsdiskussion im Rahmen des Festivals „Urbanize!“.
ORF-Radiokulturhaus, Wien 2011.

Normalzeit. Öffentliche Uhren und Stadtdesign

Vortrag und Podiumsdiskussion im Rahmen der „Vienna Design Week“.
Technisches Museum Wien, Wien 2011.

Der Donaukanal

Die Entdeckung einer Wiener Stadtlandschaft

(gem. mit Judith Eiblmayr und mit einem Essay von Christiane Zintzen)

Wien: Metroverlag 2011

„Wien liegt am Donaukanal und nicht an der Donau“, stellte der Schriftsteller Friedrich Torberg Anfang der 1980er-Jahre unmissverständlich klar. Wie gebannt hatte man jahrhundertelang auf den großen europäischen Strom geblickt und dabei geflissentlich seinen stadtnächsten Abzweigung, die „kleine Donau“, übersehen. Lange Zeit war der Kanal als überlebenswichtige Verkehrsader an der Stadt vorbeigeflossen, allenfalls die Mauern der mittelalterlichen Befestigungsanlagen gleichsam nur touchierend, ehe er im 19. Jahrhundert, im Zuge der Großstadtwerdung von Wien, in das Gemeindegebiet integriert wurde.

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Wenn die Lippen schlafen.

[Wie die Stille in die Stadt kam] In: Die Presse/Spectrum, 18.12.2010, S. III.

„Do obi und durt aufi!“

[Wiener Ringpassagen] In: Die Presse/Spectrum, 30.10.2010, S. V.

Die bestuhlte Stadt.

Wie der Liegestuhl den öffentlichen Raum erobert. In: Die Furche/Feuilleton, 5.8.2010, S. 11.

Canal am Sande.

[Wiener Donaukanal] In: Die Presse/Spectrum, 17.7.2010, S. V.

Wie man Filme malt.

[Eduard Paryzek] In: Die Presse/Spectrum, 19.6.2010, S. III.

Rezension zu:

Karin Bijsterveld: Mechanical Sound. Technology, Culture, and Public Noise in the Twentieth Century. Cambridge 2008. In: Technikgeschichte. Die Fachzeitschrift für technikhistorische Forschung. Heft 3/2010, S. 266-267.

Eduard Paryzek.

Der Filmplakatmaler im Interview. In: filmarchiv. Mitteilungen des Filmarchiv Austria, Nr. 5-6/2010, S. 87-90.

Worte und Taten.

Die Schweizer Journalistin Else Spiller (1881-1948) und ihr Kampf gegen die Armut. In: medien & zeit. Nr. 1/2010, S. 4-11.

Die Eroberung der Nacht.

Urbane Lichtinszenierungen. In: Wolfgang Kos (Hg.): Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2010, S. 146-153.

Umweltgeschichte Ausstellen

Podiumsdiskussion im Rahmen des 38. ZUG-Minisymposiums und „Museumsdinge im Gespräch“.
Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF), Wien 2010.

Lärm – die Umweltverschmutzung des 21. Jahrhunderts?

Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Blick zurück nach vorn / Mit allen Sinnen“.
Historisches Kolleg, München 2010.

Abenteuer Hören/Sehen

Entdecke deine Welt

Technisches Museum Wien, 2010-2013

(Projektleitung)

Als Beilage zu gleichnamigen Kinderbüchern erschienen im Ueberreuter/Annette Betz Verlag, entwickelte das Technische Museum Wien interaktive DVDs mit neuen Zugängen

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Filme malen

Der Wiener Plakatmaler Eduard Paryzek

(Hg.; mit Beiträgen von Ilse Nerber, Robert Gokl, Robert Buchschwenter, Julia König-Rainer, Christian Maryska und Peter Payer)

Salzburg: Pustet Verlag 2010

Wien nach 1945: Bunte Filmplakate durchbrechen die graue Umgebung der von Schutt und Ruinen gezeichneten Stadt. An den Bretterzäunen der eingeplankten Baustellen, an den Fassaden der in Eile wiedereröffneten Kinos, an immer mehr Orten sind jene großformatigen Ankündigungen zu sehen, die ersehnte Abwechslung im für viele schwierigen Alltag verheißen. Die Plakate stammen nicht selten aus dem Atelier von Eduard Paryzek (1915-1998), einem der produktivsten Filmplakatmaler der Nachkriegszeit.

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Urbaner Ort der Erinnerung.

Abschied vom Wiener Südbahnhof. In: Die Furche/Feuilleton, 17.12.2009, S. 13.

Wie Wien zum Licht kam.

[Elektr. Beleuchtung] In: Die Presse/Spectrum, 7.11.2009, S. III.

Windig? Weltstadt!

[Weltstadtimage von Wien] In: Die Presse/Spectrum, 23.5.2009, S. VII.

Gletscher vor Wien.

[Eisstöße] In: Die Presse/Spectrum, 31.1.2009, S. V.

Klang der Stille.

[Öffentliche Ruheorte] In: Die Presse/Spectrum, 3.1.2009, S. V.

Akustische Verstädterung.

Zur Entwicklung urbaner Klanglandschaften. In: Raum. Österreichische Zeitschrift für Raumplanung und Regionalpolitik. Heft 76/2009, S. 29-33.

Aufbruch zur Weltstadt.

Julius Rodenberg und sein Buch „Wiener Sommertage“ (1875). In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 2/2009, S. 29-59.

Rezension

zu: Julia Danielczyk, Isabella Wasner-Peter (Hg.): „Heut muß der Tisch sich völlig bieg’n.“ Wiener Küche und ihre Kochbücher. Wien 2007. In: VÖB-Mitteilungen. Heft 2/2009, S. 73-75.

Stadt hören.

In: Peter Androsch (Hg.): Hörstadt. Reiseführer durch die Welt des Hörens. Wien 2009, S. 133-134.

Der Klang von gestern.

In: Peter Androsch (Hg.): Hörstadt. Reiseführer durch die Welt des Hörens. Wien 2009, S. 170-171.

Öffentliche Ruhehallen.

Zu den Anfängen einer Idee. In: Peter Androsch (Hg.): Hörstadt. Reiseführer durch die Welt des Hörens. Wien 2009, S. 177.

Alltag – eine Gebrauchsanweisung.

In: Helmut Lackner, Katharina Jesswein, Gabriele Zuna-Kratky (Hg.): 100 Jahre Technisches Museum Wien. Wien 2009, S. 379-381. (gem. mit Lisa Noggler-Gürtler.)

Eiszeit in Wien.

In: 1000 und 1 Buch. Magazin für Kinder- und Jugendliteratur. Nr. 1/2009, S. 12-13.

Stadt ohne Lärm?

In: Konstruktiv. Zeitschrift der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten. Nr. 272/2009, S. 20-21.

Stille für alle. Zur Geschichte öffentlicher Ruheräume.

Vortrag im Rahmen des Symposiums „Soundscapes & Listening“, veranstaltet vom Europäischen „Forum Klanglandschaft FKL“.
Fachhochschule St. Pölten, 2009.

Julius Rodenberg: Wiener Sommertage

 

(Herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Payer)

Wien: Czernin Verlag 2009

Das im Jahr 1875 erschienene Buch „Wiener Sommertage“ ist ein bemerkenswertes Zeugnis Wiener Stadtgeschichte. Geschrieben von dem renommierten Berliner Journalisten und Schriftsteller Julius Rodenberg (1831–1914), also mit dem Blick von „außen“, dokumentiert es die Bemühungen Wiens zur „Weltstadt“ aufzusteigen und seine Position unter den führenden europäischen Großstädten zu behaupten. Stilistisch gekonnt und mit feiner Ironie, nähert sich Rodenberg dem Wesen der Stadt, erforscht er voll Neugier deren Bewohner, Gebäude, Straßen und Plätze.

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Kampf der akustischen Zwangsbeglückung – Eine Polemik.

In: in|ad|ae|qu|at, www.zintzen.org, 24.11.2008.

Wie schmeckt Wien?

[Wiener Würstelstand] In: Die Presse/Spectrum, 18.10.2008, S. III.

„A bissl gfiacht, a bissl gfreit.“

[Keller] In: Die Presse/Spectrum, 31.5.2008, S. V.

Suppe, Seife, Seelenheil.

[Else Spiller] In: Die Presse/Spectrum, 22.3.2008, S. VII.

Der Geschmack der Stadt.

Der Wiener Würstelstand – Nahversorger und Imageproduzent. In: Elisabeth Limbeck-Lilienau, Roswitha Muttenthaler, Gabriele Zuna-Kratky (Hg.): Geschmacksache. Was Essen zum Genuss macht. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien. Wien 2008, S. 74-81.

Vom Rohen zum Gekochten: Fleisch.

In: Elisabeth Limbeck-Lilienau, Roswitha Muttenthaler, Gabriele Zuna-Kratky (Hg.): Geschmacksache. Was Essen zum Genuss macht. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien. Wien 2008, S. 134-151.

Im Keller.

Stichworte zur Phänomenologie des (städtischen) Untergrunds. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung, Heft 33/2008, S. 41-44.

In den „Schlammvierteln“ moderner Großstädte.

Die Journalistin Else Spiller und ihr Buch „Slums“ (1911). In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 1/2008, S. 1-24.

In den „Schlammvierteln“ moderner Großstädte – Die Journalistin Else Spiller und ihr Buch „Slums“ (1911).

Vortrag des Vereins für Geschichte der Stadt Wien.
Bezirksmuseum Josefstadt, Wien 2008.

Der Karlsplatz mit (fast) allen Sinnen.

Expedition im Rahmen der Ausstellung „Am Puls der Stadt – 200 Jahre Karlsplatz“ des Wien Museums. Gem. mit Volkmar Klien. Wien, 2008.

Ruhepol Centralkino

„Hörstadt“ Linz

Linz09-Kulturhauptstadt Europas, 2008/09

(wissenschaftlicher Consulent)

Die Auseinandersetzung mit unserer hörbaren Umgebung war eines der zentralen Vorhaben im Rahmen von Linz09. Im akustischen Raum konkretisieren sich unsere Lebensbedingungen ebenso unmittelbar wie – da wir das Gehör nicht abschalten können – unausweichlich. „Hörstadt“ schloß an die legendäre Idee der Linzer Klangwolke an und führte sie weiter zur Positionierung der ganzen Stadt als Klangraum.

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Else Spiller: Slums

Erlebnisse in den Schlammvierteln moderner Großstädte

(Herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Payer)

Wien: Czernin Verlag 2008

Die Schweizer Journalistin Else Spiller (1881-1948) war eine der ersten Frauen, die die Elendsviertel der europäischen Großstädte aufsuchte. Aufgerüttelt durch den Anblick des Kinderelends in Wien, erkundete sie – in Begleitung der europaweit tätigen Heilsarmee – die „Schlammviertel“ von Amsterdam, London, Paris, Köln, Dresden, Berlin, Hamburg und Kopenhagen, tief ergriffen von den dort herrschenden Zuständen.

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Geschmacksache

Was Essen zum Genuss macht

Technisches Museum Wien, 2008/09

(Co-Kurator)

In den letzten 200 Jahren haben sich Ernährung und Nahrungszubereitung grundlegend gewandelt. Waren die Essgewohnheiten der meisten Leute im 18. Jahrhundert noch bescheiden und wenig vielfältig, so gibt es heute ein Nebeneinander der vielfältigsten Möglichkeiten. Unsere Ernährung schwankt zwischen Gourmetspeisen und Fertiggerichten, heimatlicher Küche und exotischen Spezialitäten aus aller Welt, Vollwert und Fast-Food, Kalorienbomben und Low Fat Produkten.

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Der Verlust der Stille.

Eine kulturhistorische Spurensuche. In: Die Furche/Dossier, 29.11.2007, S. 24.

„Tausend Hämmer, Räder, Feilen“.

[Wiener Reichsbrücke] In: Die Presse/Spectrum, 13.10.2007, S. IV.

Wir lassen uns nicht papierln.

[Sauberkeit und Stadtimage] In: Die Presse/Spectrum, 10.3.2007, S. V.

Rezension

zu: Monika Sommer, Marcus Gräser, Ursula Prutsch (Hg.): Imaging Vienna. Innensichten, Außensichten, Stadterzählungen. Wien 2006. In: H-Soz-u-Kult, 07.11.2007, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2007-4-108>.

The Age of Noise.

Early reactions in Vienna, 1870-1914. In: Journal of Urban History (JUH). Vol. 33/Nr. 5, July 2007, 773-793.

Wirtshaus in der Vorstadt.

Zum Beispiel Brigittenau. In: Ulrike Spring, Wolfgang Kos, Wolfgang Freitag (Hg.): Im Wirtshaus. Eine Geschichte der Wiener Geselligkeit. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2007, S. 130-133.

Akustische Fotografien.

Radiojournalist Peter Waldenberger über die Praxis des Stadt-Hörens. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung, Heft 27/2007, S. 30-32.

Hör-Platz der Moderne.

Zur Genese urbaner Soundscapes. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung, Heft 27/2007, S. 6-10.

Der Lärm der Stadt.

Vortrag für den Verein Deutscher Ingenieure (VDI)/Arbeitskreis Technikgeschichte.
Deutsches Technikmuseum Berlin, 2007.

Die Stadt & die Sinne.

Stadtvermessungen 2007: 7 Exkursionen zu Orten in und um Wien mit sinnlicher Prägnanz.
drehbuchFORUM wien, 2007.

Im Wirtshaus

Eine Geschichte der Wiener Geselligkeit

Wien Museum Karlsplatz, 2007

(wissenschaftliche Mitarbeit)

Essen, trinken, Schmäh führen, Karten spielen, anbandeln, politisieren. Als Ort der Geselligkeit ist das Wiener Wirtshaus seit Jahrhunderten ein Fixpunkt. Doch als Mythos rangiert es hinter Kaffeehaus und Heurigen. Denn das Beisl ums Eck steht für städtischen Normalbetrieb. Zugleich ist es ein Mikrokosmos des Alltäglichen. „Im Wirtshaus“ ist die erste große kulturhistorische Ausstellung zur Wiener Gasthauskultur.

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Stadt hören

Schwerpunktheft von dérive. Zeitschrift für Stadtforschung, Nr. 27/2007.

(Idee, Konzept, Redaktion)

Mit Beiträgen von: Peter Payer, Hans-Peter Meier-Dallach, Michael Parzer, Louis Dandrel, Alex Arteaga/ Thomas Kusitzky/Christoph Gehr, Martina Nußbaumer.

Inhalt: Hör-Platz der Moderne. Zur Genese urbaner Soundscapes – Die Töne der Globalisierung. Beobachtungen aus Zürich – Muzaks Macht. Ein Beipackzettel zum Einsatz von Musik im urbanem Raum – Auf dem Weg zu einer Klangarchitektur – Auditive Architektur – Wo die Ohren Augen machen. Über das Hören in der „Musikstadt Wien“ – Akustische Fotografien. Radiojournalist Peter Waldenberger über die Praxis des Stadt-Hörens.

Beilage: CD „Sehen mit Ohren“ von Ulrich Troyer.

Wien 2007.

Blick auf Wien

Kulturhistorische Streifzüge

Wien: Czernin Verlag 2007

Mit einem Vorwort von Wolfgang Kos.

Wie hat sich der Alltag des „Großstadtmenschen“ in den letzten beiden Jahrhunderten verändert? Diese Frage steht im Zentrum des Buches, das eine Auswahl von rund dreißig Essays versammelt. Von den Säulen des Herren Litfaß, über die Musik von Anton Karas und ein Tier namens Auguste bis hin zum Geruch der Großstadt und dem Leben unter der Stadt. Der Autor beschreibt ein großteils unbekanntes Wien und spürt seinen Nuancen und Zwischentönen nach.

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Die Stadt gibt den Bürgern Körbe.

[Öffentliche Papierkörbe.] In: Wiener Zeitung/Extra, 14.10.2006, S. 8.

Autlerfang und haariger Zottelpelz.

Zur Kritik des beginnenden Automobilismus in Wien um 1900. In: Süddeutsche Zeitung/Mobiles Leben, 7./8.10.2006, S. 4.

Das Licht der Moderne.

[Wiener Westbahnhof] In: Die Presse/Spectrum, 23.9.2006, S. III.

Der Gestank der Stadt.

Eine kleine Kulturgeschichte des urbanen Odeurs. In: Die Furche/Dossier, 14.9.2006, S. 21.

Als die Welt erzitherte.

[Anton Karas] In: Die Presse/Spectrum, 1.7.2006, S. V.

Blicke aufs Häusermeer.

Erhöhte Aussichtspunkte haben schon immer Schaulustige angelockt. In: Wiener Zeitung/Extra, 4.2.2006, S. 6.

„Huppend, schnarrend, qualmend.“

Zur Wahrnehmung und Kritik des Automobils um 1900. In: Technisches Museum Wien (Hg.): Spurwechsel. Wien lernt Auto fahren. Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien. Wien 2006, S. 40-49.

Wien bei Nacht.

Der Westbahnhof bei wechselnder Beleuchtung. In: Wolfgang Kos, Günter Dinhobl (Hg.): Großer Bahnhof. Wien und die weite Welt. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2006, S. 166-171.

Wien bei Nacht.

Das Rathaus kam immer vor … Gespräch mit Hans-Christian Heintschel. In: Perspektiven/Magazin für Stadtgestaltung und Lebensqualität, Heft 1_2/2006, S. 89-92.

Hungerkünstler.

Anthropologisches Experiment und modische Sensation. In: Brigitte Felderer, Ernst Strouhal (Hg.): Rare Künste. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Zauberkunst. Wien 2006, S. 255-268.

Re-Odorisierung.

Neue Geruchskulissen in der Stadt. In: umwelt & bildung. Hg. vom Umweltdachverband und Forum Umweltbildung. Nr. 3a/2006, S. 10-11.

Anton Karas (1906-1985).

Zum 100. Geburtstag: Eine biographische Skizze zur musikalischen Repräsentation von Wien. In: Wiener Geschichtsblätter. Heft 2/2006, S. 7-21.

Hungerkünstler – anthropologisches Experiment und modische Sensation.

Vortrag im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Magie und Aufklärung“.
Universität für angewandte Kunst, Wien 2006.

Unentbehrliche Requisiten der Großstadt? Zur Entstehung und Typologie der Wiener Bedürfnisanstalten.

Vortrag im Rahmen des „Soachfests“.
fea (forum experimentelle architektur), Wien 2006.

Anton Karas (1906-1985) – Leben und Werk

Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 2006

(Kurator)

Geboren am 7. Juli 1906, verbrachte Karas seine Kindheit und Jugend im 20. Wiener Gemeindebezirk (Brigittenau). Es war ein vorstädtisches Arbeitermilieu, in dem er mit seinen Eltern sowie weiteren vier Geschwistern aufwuchs. Seine erste Zither entdeckte er im Alter von zwölf Jahren auf dem Dachboden der Großmutter. Nach einer Schlosserlehre besuchte Karas vier Jahre lang die Musikakademie, ehe er 1932 als Heurigenmusiker in verschiedenen Lokalen auftrat. Hier wurde er 1948 von Carol Reed entdeckt, der für seinen Film „Der dritte Mann“ eine passende Begleitmusik suchte. Karas komponierte das „Harry-Lime-Thema“, spielte es selbst auf seinem Instrument – und trug damit wesentlich zum legendären Erfolg dieses Films bei.

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Über Brücken

Brigittenauer Brücken im 19. und 20. Jahrhundert.

Inhalt: Der Weg durch die Luft – Donaubrücken: Nordbrücke – Nordsteg – Floridsdorfer Brücke –
Nordbahnbrücke – Brigittenauer Brücke. Donaukanalbrücken: Schemerlbrücke – Uferbahnbrücke – Nußdorfer Schleusenbrücke – Verbindungsbahnbrücke – Nußdorfer Brücke – Nußdorfer Steg –
Heiligenstädter Brücke – Döblinger Steg – Gürtelbrücke – U6-Brücke – Friedensbrücke

Ausstellungskatalog der Gebietsbetreuung Brigittenau. (123 S., 87 Abb.)

Wien 2006.

Sauberes Wien

Stadtreinigung und Abfallbeseitigung seit 1945

(Hg.; mit Beiträgen von Karin Braun, Jakob Calice, Angelika Klampfl, Karl Panzenböck, Martina Ranner und Peter Payer)

Wien: Holzhausen Verlag 2006

Im Auftrag der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark.

Wien funktioniert. Diese simple Feststellung hat nicht zuletzt mit einem entscheidenden Faktor zu tun: der Sauberkeit in der Stadt. Sauberkeit ist uns zu einem Gradmesser für Wohlstand und Lebensqualität geworden, für Sicherheit und Stabilität, für soziale und politische Konfliktbeherrschung. Wie hat sich Wien das Image der „sauberen Stadt“ nach dem Zweiten Weltkrieg erarbeitet? Welche Etappen dieser Entwicklung gab es?

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Spurwechsel – Wien lernt Auto fahren

Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 2006

Technisches Museum Wien, 2006

(wissenschaftliche Mitarbeit)

Das Auto hat Wien mehr verändert als jedes andere Verkehrsmittel. Wir sehen die Stadt anders, wir wohnen und arbeiten anders, seitdem wir (auch) mit dem Auto unterwegs sind. Und es sind nicht nur große Straßenprojekte, sondern auch die vielen kleinen Anpassungen und Korrekturen, die der Stadt ein völlig neues Gesicht gaben; vom Austausch der Straßenbeläge und Leuchtkörper bis zur Umwidmung der Straße in Parkplätze. War das Auto ursprünglich Sportgerät und Vergnügungsvehikel, so erobert es als Nutzfahrzeug und individuelles Fortbewegungsmittel erst nach und nach die Stadt.

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Über Brücken

Brigittenauer Brücken im 19. und 20. Jahrhundert

Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 2006

(Kurator)

Die Brigittenau liegt auf einer Insel. Kaum jemand ist sich heute der Tatsache bewusst, dass der 20. Wiener Gemeindebezirk nur über Brücken zu erreichen ist. Dies ins Bewusstsein zu rücken, ist Ziel der Ausstellung, die die Geschichte der Brigittenauer Brücken anhand historischer und aktueller Fotografien, entstanden zwischen 1870 und 2006, dokumentiert.

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Alles gegen den Lärm

Stadt Wien / MA 22-Umweltschutz, 2006

(wissenschaftliche Mitarbeit)

Interaktive CD über die Lärmquellen, die uns am meisten beschäftigen. Planung. Schall.Technik. Recht auf Ruhe. Laute Zeiten. Gesundheit. Wie laut ist

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Großstadtwirbel. Zur akustischen Neuordnung des öffentlichen Raumes, Wien 1850-1914

Vortrag im Rahmen des „Geographischen Kolloquiums“.
Universität Wien 2005.

„Wir sind discreter geworden“.

Zur Entstehungsgeschichte öffentlicher Bedürfnisanstalten in Berlin. In: Berliner Zeitung, 20.7.2005, S. 23.

Die Säulen des Herrn Litfaß.

Vor 150 Jahren wurde in Berlin das erste informationsträchtige Straßenmöbel aufgestellt. In: Wiener Zeitung/Extra, 1.7.2005, S. 8.

Der Staub der jungen Jahre.

[Nachkriegsalltag] In: Die Presse/Spectrum, 4.6.2005, S. V.

Knödel, Bier und sonst noch was.

[Glockenläuten] In: Die Presse/Spectrum, 26.3.2005, S. V.

Fortschritt mit Mißtönen.

Der lange Weg zum Hupverbot in Wien – ein historischer Rückblick. In: Wiener Zeitung/Extra, 4.2.2005, S. 6.

„Salamini! Kesö!“

[Straßenrufe] In: Die Presse/Spectrum, 15.1.2005, S. VII.

Unerwünschte Geräusche.

Lärm und Großstadt im 20. Jahrhundert. In: Blätter für Technikgeschichte. Bd. 66/67, 2004/2005, S. 69-94.

Die Stadt und der Müll.

Zivilisationshistorische Betrachtungen. In: Christoph Scharff, Christian Stiglitz (Hg.): Abfall zwischen Lifestyle und Verdrängung. Wien 2005, S. 29-35.

Unter der Stadt.

Kanalisation und Entwässerung. In: Karl Brunner, Petra Schneider (Hg.): Umwelt Stadt. Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien. Wien 2005, S. 262-267.

Die Säuberung der Stadt.

Straßenreinigung und Müllabfuhr. In: Karl Brunner, Petra Schneider (Hg.): Umwelt Stadt. Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien. Wien 2005, S. 274-279.

Die „Zähmung“ der Gerüche.

Neue Geruchskulissen in der Stadt. In: Karl Brunner, Petra Schneider (Hg.): Umwelt Stadt. Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien. Wien 2005, S. 562-567.

Öffentliche Bedürfnisanstalten.

In: Karl Brunner, Petra Schneider (Hg.): Umwelt Stadt. Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien. Wien 2005, S. 257.

Großstadtwirbel.

Über den Beginn des Lärmzeitalters. In: Karl Brunner, Petra Schneider (Hg.): Umwelt Stadt. Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien. Wien 2005, S. 568-573.

Versuch einer akustischen Topographie: Wien um 1900.

In: Wiener Geschichtsblätter. Nr. 1/2005, S. 1-16.

Über Wesen und Image der Stadt

Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe „agenda.auf.der.couch“.
Agenda 21/Wien-Margareten 2005.

Üble Gerüche – Über den Umgang mit Gestank in der Stadt

Vortrag im Rahmen des Symposions „gaunz grausliche g’schichten“.
ÖDA (Österreichische DialektautorInnen), Wien 2005.

Vom Geräusch zum Lärm

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Geschichte der Sinne und (Sinnes)Erfahrung“.
Universität Wien 2005 und 2003.

Die Stadt und der Lärm

Vortrag.
Volkshochschule Urania, Wien 2005.

Alltag – eine Gebrauchsanweisung

Technisches Museum Wien, Dauerausstellung ab Oktober 2005

(wissenschaftliche Mitarbeit)

Wir schalten eine Lichtquelle ein, um einen Raum zu beleuchten und gleichzeitig um uns sicher zu fühlen. Wir vermessen Menschen und ihre Bewegungen und ordnen danach Arbeits- und Wohnräume, sogar Städte an. Mit Staubsaugern versuchen wir uns vor Staub, mit Schlössern vor Einbrechern zu schützen. Wir entsorgen Müll und schaffen mit dem Spülknopf der Toilette unsere „menschlichen Abfallprodukte“ aus unserem Blick. Seit der Elektrokleinmotor Geräte antreibt, bewegen wir uns in unserem täglichen Umfeld anders als vorher.

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Ansichtssachen

Die Vorstadt in privaten Fotografien, Wien-Brigittenau 1945-1980

Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 2005

(Kurator)

Neben den offiziellen Stadtbildern gibt es seit 1945 eine zunehmende Anzahl an privaten Fotografien, in denen sich andere, subjektive und selektive Blicke auf die Stadt widerspiegeln. Eine Auswahl dieser persönlichen „Ansichten“ und Kommentare zum Alltag in der Vorstadt wurde in der Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Elf Amateurfotografen dokumentierten den Übergang von der Mangelgesellschaft der unmittelbaren Nachkriegszeit zur Wohlstandsgesellschaft der fünfziger bis siebziger Jahre, wobei die Brüche ebenso wie die Kontinuitäten auf unterschiedliche Weise verarbeitet wurden.

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Ansichtssachen

Die Vorstadt in privaten Fotografien, Wien-Brigittenau 1945-1980

Wien: Verlag Punkt 2005

Neben den offiziellen Stadtbildern gibt es seit 1945 eine zunehmende Anzahl an privaten Fotografien, in denen sich andere, subjektive und selektive Blick auf die Stadt widerspiegeln. Eine Auswahl dieser persönlichen „Ansichten“ und Kommentare zum Alltag in der Vorstadt stellt dieses Buch erstmals der Öffentlichkeit vor. Im Zentrum steht der 20. Wiener Gemeindebezirk als Beispiel für jene vorstädtischen Zonen, die in den ersten vier Nachkriegsjahrzehnten einen gewaltigen Modernisierungsschub erfuhren.

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Gruß der Großstadt.

Die Geräusche der Straßenbahn – Signum des Urbanen. In: Wiener Zeitung/Extra, 14.5.2004, S. 8.

Weg der Sehnsucht.

[„Gastarbeiterroute“] In: Die Presse/Spectrum, 17.1.2004, S. IV.

Der Klang von Wien.

Zur akustischen Neuordnung des öffentlichen Raumes. In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG). Nr. 4/2004, S. 105-131.

„Großstadtwirbel“.

Über den Beginn des Lärmzeitalters, Wien 1850-1914. In: Informationen zur modernen Stadtgeschichte (IMS), hg. v. Deutschen Institut für Urbanistik/Berlin, Nr. 2/2004, S. 85-103.

Gerüche – zwischen Abfall und Stimulans.

In: Isabella Kossina (Hg.): Abfallwirtschaft für Wien. Neuruppin 2004, S. 49-58.

„Gehen Sie an die Arbeit“.

Zur Geschichte der „Gastarbeiter“ in Wien 1964-1989. In: Wiener Geschichtsblätter. Nr. 1/2004, S. 1-19.

Gastarbeiterroute.

In: Hakan Gürses, Cornelia Kogoj, Sylvia Mattl (Hg.): Gastarbajteri. 40 Jahre Arbeitsmigration. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2004, S. 125-127.

Wien: Der lange Weg zur „multikulturellen Weltstadt“.

In: Hakan Gürses, Cornelia Kogoj, Sylvia Mattl (Hg.): Gastarbajteri. 40 Jahre Arbeitsmigration. Ausstellungskatalog des Wien Museums. Wien 2004, S. 99-104 (gem. mit Sylvia Mattl).

Haben unsere Sinne eine Geschichte?

Podiumsdiskussion im Rahmen der Buchpräsentation „Sinne und Erfahrung in der Geschichte“.
Hauptbücherei Wien 2004.

Gastarbajteri

40 Jahre Arbeitsmigration

Wien Museum Karlsplatz, 2004

(wissenschaftliche Mitarbeit)

Zu Beginn der 1960er Jahre erzeugte die wirtschaftliche Hochkonjunktur in Westeuropa einen Bedarf an Arbeitskräften, der durch „Gastarbeiter“ aus wirtschaftsschwachen Ländern wie Jugoslawien und der Türkei gedeckt wurde. Ausgehend von elf exemplarischen Orten erzählte die Ausstellung die Geschichte dieser Arbeitsmigration nach Österreich.

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Urig sterben.

[Wirtshäuser] In: Die Presse/Spectrum, 23.8.2003, S. III.

Wie schmeckt die Welt.

Die Hierarchie der Sinne und ihre Wandlungen. In: Die Presse/Spectrum, 3.5.2003, S. V.

Das Klavier im Ohr.

Die Suche nach dem Ursprung des Hörens im 19. Jahrhundert. In: Wiener Zeitung/Extra, 7./8.3.2003, S. 5.

Ereignis über dem Abrund.

Franz Wahler – Österreichs originellster Brückenbauer. In: Wiener Zeitung/Extra, 3./4.1.2003, S. 7.

Wunderbares Wahrzeichen.

Die Reichsbrücke – ein Symbol österreichischer Geschichte. In: Wiener Zeitung/Extra, 3./4.1.2003, S. 5.

Vom Geräusch zum Lärm.

Zur Geschichte des Hörens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In: Wolfram Aichinger, Franz X. Eder, Claudia Leitner (Hg.): Sinne und Erfahrung in der Geschichte. Innsbruck-Wien-München-Bozen 2003, S. 173-191. (Tw. wiederveröffentlicht in: Volker Bernius, Peter Kemper, Regina Oehler, Karl-Heinz Wellmann (Hg.): Der Aufstand des Ohrs – die neue Lust am Hören. Göttingen 2006, S. 106-118.)

Das Ideal der „sauberen Stadt“.

In: Waste-Magazin. Abfallwirtschaft, Straßenreinigung, Winterdienst. Nr. 4/2003, S. 5-7.

Die Stadt, die Gesellschaft und ihr Müll.

In: Stadt Wien-MA 48 (Hg.): Internationaler Abfallwirtschaftskongress „Saubere Stadt – Sauberes Land. Von Littering zu Produzentenverantwortung (20.-23.10.2003)“. Tagungsunterlagen. Wien 2003, S. 326-329.

Misthaufen in den Gassen.

In: kon.texte – Magazin für Umwelt, Raum und Kommunikation. Nr. 1/2003, S. 14-16.

Die Stadt, die Gesellschaft und ihr Müll

Vortrag im Rahmen des Internationalen Abfallwirtschaftskongresses „Saubere Stadt – Sauberes Land. Von Littering zu Produzentenverantwortung“. Wiener Hofburg 2003.

Die niederen Sinne

Podiumsdiskussion im Rahmen der Kulturveranstaltung „Literatur im März“.
Kunsthalle Wien 2003.

Beim Wirt’n

Gasthäuser in der Brigittenau 1900 – 1960

Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 2003

(Kurator)

Die Ausstellung dokumentierte anhand von rund vierzig Fotografien die vielfältige soziale und politische Bedeutung der Gasthäuser in der Wiener Vorstadt: Von den Anfängen des Wirtshausbooms um 1900 bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, als das allgemeine Wirtshaussterben auch die Brigittenau erfasste.

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Beim Wirt’n

Gasthäuser in der Vorstadt, Wien-Brigittenau 1900 – 1960.

Inhalt: Eine kleine Geschichte der Wirtshäuser im 20. Bezirk: Die Anfänge / Blütezeit / Das Ockermüller / Wirtshaussterben – Beim Wirt’n: Texte und Bilder

Ausstellungskatalog der Gebietsbetreuung Brigittenau. (80 S., 42 Abb.)

Wien 2003.

Herr von Hofmannsthal lernt böllern.

[Modernes Lärmzeitalter] In: Die Presse/Spectrum, 28./29.12.2002, S. I-II.

Der Weg durch die Luft.

[Brücken] In: Die Presse/Spectrum, 18.5.2002, S. III.

Wie riecht Wien?

In: Die Presse/Spectrum, 4./5.5.2002, S. I-II.

Wetti Himmlisch, Toilettenfrau.

In: Wiener Zeitung/Extra, 26./27.4.2002, S. 7.

Die Memoiren der Wetti Himmlisch.

Wien aus der Sicht einer Toilettefrau. In: Wiener Geschichtsblätter. Nr. 2/2002, S. 154-161.

Die Reichsbrücke.

Zur Geschichte eines Mythos. In: Walter Hufnagel (Hg.): Querungen. Brücken-Stadt-Wien. Kufstein 2002, S. 111-122.

Über die Brücke.

Vom Erleben des Querens. In: Walter Hufnagel (Hg.): Querungen. Brücken-Stadt-Wien. Kufstein 2002, S. 123-134.

„Durabili, commodi e belli“.

Ein Gespräch mit dem Architekturhistoriker Walter Zschokke. In: Walter Hufnagel (Hg.): Querungen. Brücken-Stadt-Wien. Kufstein 2002, S. 161-170.

Die Stadt und die Sinne

Vortrag im Rahmen des Panels „Kulturwissenschaftliche Metropolenforschung“.
Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften/Wien 2002.

Stadt-Gerüche

Vortrag im Rahmen der Tagung „Ephemeres Erinnern. Wiener Erinnerungsorte der anderen Art“.
Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Wien 2002.

Hungerkünstler

Eine verschwundene Attraktion

Wien: Sonderzahl Verlag 2002

Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert traten so genannte „Hungerkünstler“ in den USA und später auch in Europa auf. Die enorme, uns rückblickend kurios und befremdend anmutende Faszination, die diese absichtlich hungernden Menschen auf das zeitgenössische Publikum ausübten, steht im Mittelpunkt des Buches. Am Beispiel berühmter Hungerkünstler, die in Wien auftragen, werden die gesellschaftlich-kulturellen Rahmenbedingungen untersucht, die diese spezielle Unterhaltungsform zur Modeerscheinung werden ließen.

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Die brotloseste aller Künste.

Eine kleine Geschichte der Hungerkunst. In: Wiener Zeitung/Extra, 14./15.12.2001, S. 5.

Visuelle Nahversorger.

[Vorstadtkinos] In: Falter, Nr. 44/2001, S. 74-75.

Des Mannes letzte Bastion.

[Pissoir] In: Die Presse/Spectrum, 21.7.2001, S. III.

Stadt-Gerüche.

In: Beiträge zur historischen Sozialkunde. Nr. 2/2001, Internetveröffentlichung.

Vom Flohkino zum Multiplex

Brigittenauer Lichtspiele 1908 – 2001

Millennium City und Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 2001

(Kurator)

„Wenn man sich einen Cowboyfilm angeschaut hat, ist ein jeder nachher ganz breitspurig hinausgegangen, so lässig, die Zigarette gleich angeraucht …“ Mit leuchtenden Augen erzählte der passionierte Kinogeher Anton Bartusch über seine Filmerlebnisse in der Brigittenau – damals in den 1950er Jahren.

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Vom Flohkino zum Multiplex

Brigittenauer Lichtspiele 1908 – 2001.

Inhalt: Der Kinoboom der Anfangsjahre (1908-1918) – Etablierung und Krise (1919-1938) – Folgenreiches Zwischenspiel (1938-1945) – Höhepunkt und Niedergang (1945-1986) – Erinnerungen: Anton Bartusch, Johanna Messinger, Leopld Sladek, Josef und Heide Martinek, Kurt Bilek, Hans Czepl, Heinrich Malecki – Kinorenaissance – Dokumentation

Ausstellungskatalog der Gebietsbetreuung Brigittenau. (93 S., 44 Abb.)

Wien 2001.

Leben, Meinungen und Wirken der Witwe Wetti Himmlisch

Memoiren einer Wiener Toilettefrau um 1900

(Neu herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Payer)

Wien: Löcker Verlag 2001

Wetty Himmlisch. Schon der Name lässt uns neugierig schmunzeln, verströmt jenes typisch wienerische Odeur, welches diesen erstmals im Jahr 1906 erschienenen Memoiren ihr besonderes Gepräge verleiht. Es ist ein recht eigentümliches Bild der Stadt Wien und ihrer Bewohner, das hier vor uns ausgebreitet wird. Eine verborgene Welt wird enthüllt, ebenso geheimnisvoll wie anrüchig: die „Kehrseite des Lebens“, repräsentiert durch die öffentlichen Bedürfnisanstalten mit ihren zum „Wiener Original“ stilisierten Wartefrauen und den oft nicht minder skurrilen „Gästen“.

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109 ways to eat your Bohnensuppe.

In: Der Standard/Album, 10.6.2000, S. 14 (gem. mit Barbara Mann).

„Bis Blut strömt“.

[Wiener Laufer] In: Die Presse/Spectrum, 21.5.2000, S. III.

Hungerkünstler in Wien.

Zur Geschichte einer verschwundenen Attraktion. In: Wiener Geschichtsblätter, Beiheft 5, 2000.

Stadt ohne Geruch?

Atmosphärische Bemerkungen. In: dérive. Zeitschrift für Stadtforschung. Nr. 2/2000, S. 24-25

Brigittenauer Lichtspiele.

Film und Kino im 20. Wiener Gemeindebezirk (1908-1986). Wiener Geschichtsblätter. Nr. 3/2000, S. 161-196.

Weitere Ausstellungen

Kulturkonzept für das Wallensteinviertel

Christoph Steinbrener, 2004/05
(Consulting)

Christoph Steinbreners Operation Figurini. Eine soziale Skulptur

Wien, 2003
(Teilnahme)

AirConditions. Eine Geruchsmeile im Stadtraum von Wien

Sabotage Communications und Instinct Domain. Wien, 2000
(Consulting)

ÜberBrücken

Ausstellungskonzept. Im Auftrag der Stadt Wien/MA 29, 2000
(wissenschaftliche Mitarbeit)

Zwischenbrücken. Ein Brigittenauer Stadtviertel stellt sich vor

Allerheiligenplatz/Wien-Brigittenau, 1997
(Kurator)

Karl Meißl-Straße/Wallensteinplatz. Geschichte und Gegenwart eines Brigittenauer Viertels

Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 1996
(Kurator)

Der Hausmeister. Gestern und heute

Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 1995 (Wiederholung 2000)
(Kurator)

Jüdische Brigittenau. Auf den Spuren einer verschwundenen Kultur

Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 1995
(Kurator)

Kohlenbrennen und Hackenschmieden

Ybbsitz/NÖ, 1993
(Mitarbeit Gestaltung)

Licht-Spiele. Neubauer Kinos gestern und heute

Bezirksmuseum Wien-Neubau, 1992
(Co-Kurator)

Kurator von Gastausstellungen für die Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau /
Im Auftrag der Stadt Wien:

Unsichtbare Stadt - Blinde im öffentlichen Raum (2005)

Farah Notash - Sun Eclipse/Sonnenfinsternis (2005)

stadt.kinder (2004)

Hand-Arbeiten aus Österreich und der Türkei (2004)

Adolf Kocer – Aquarelle und Zeichnungen (2004)

Helga Mandelburger – Naturcollagen (2003/04)

Brigittenauer Impressionen (2003)

Munzur (2003)

Renate Seknicka – Aquarelle (2003)

Karl Stojka. Ein Kind aus Auschwitz (2002)

Grenzenlos – Exponate von Jürgen Kloiböck (2002)

Vom Althaus zum Traumhaus (2001)

Ruhe! Wie viel Lärm verträgt die Stadt? (2001)

Stadtoasen. Hinterhöfe als Lebensraum (2001)

Andrea Martinek – Akte (2001)

Alte Stadt – Neues Leben. Aquarelle und Cartoons von Peter Mangold & Regina Rab (2000)

Heide Martinek – Zeichnungen (2000)

Josef Martinek – Aquarelle und Rohrfederzeichnungen (1997)

Gesund Wohnen in Alten Häusern (1997)

Wilhelm Indra. Porträts-Akte-Landschaften (1997)

Mistbauer und Colonia-Kübel. Zur Geschichte von Müllabfuhr und Straßenreinigung (1996)

Frauen-Werk-Stadt (1996)

Das Leben in der Staudingergasse: gestern-heute-morgen (1995)

Christine Bruck. Wien 20 – Von der Ansicht zur Einsicht (1995)

Wem gehört der öffentliche Raum? Frauenalltag in der Stadt (1995)

Radfahren. Praxis-Planung-Perspektiven (1994)

Öko 7. Ökologische Stadterneuerung am Beispiel Wien-Neubau (1994)

Unentbehrliche Requisiten der Großstadt

Eine Kulturgeschichte der öffentlichen Bedürfnisanstalten von Wien

Wien: Löcker Verlag 2000

„Im vorigen Jahrhundert noch war’s, daß gewisse Männer oder Weiber, mit einer wohl verdeckten Butte auf dem Rücken oder auf dem Schiebkarren, durch die belebtesten Straßen zogen mit dem ungenirten Appell an die Passanten: ‚Wer will, wer mag um ein Kreuzer in mein‘ Butten –!‘ Derjenige, welchem dieser Volksruf genehm war, begab sich mit dem Mahner etwas abseits und that, was er nicht lassen konnte; fast so frank und frei, wie der Mailänder auf dem Domplatze, oder der eingeborene Araber in der eleganten Schubra zu Kairo.

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„Und sie leben doch“.

[Kanalstrotter] In: Die Presse/Spectrum, 22.5.1999, S. III.

Schau-Platz: Kino.

In: Brigittenau. gestern-heute-morgen. Hg. vom Verein Bezirksmuseum Brigittenau. Wien 1999, S. 164-170.

Jüdische Brigittenau.

Ein Rundgang zu den stummen Zeugen der Vergangenheit. In: Brigittenau. gestern-heute-morgen. Hg. vom Verein Bezirksmuseum Brigittenau. Wien 1999, S. 111-121.

Kunst & Kommerz im Kosmos.

[Kosmos-Kino] In: Falter, Nr. 37/1998, S. 59.

Wenn es sein muß.

[Bedürfnisanstalten] In: Der Standard/Album, 6.9.1998, S. 80.

Ein Tier namens Auguste.

[Auguste Schenk] In: Die Presse/Spectrum, 4.7.1998, S. IV.

„Unentbehrliche Requisiten der Großstadt“.

Eine zivilisationshistorische Untersuchung des öffentlichen Verrichtens der Notdurft am Beispiel der Bedürfnisanstalten der Firma Beetz in Wien (Forschungsbericht). In: Historicum. Zeitschrift für Geschichte. Herbst 1998, S. 4-5.

„Das Stadtbild von Wien ist traurig verändert“.

Michael Freiherr von Pidolls Kritik des beginnenden Automobilzeitalters. In: Wiener Geschichtsblätter. Nr. 4/1998, S. 221-232.

Der Lärm der Straße.

In: Verkehr und Umwelt. Internationales Magazin für Verkehrspolitik. Heft 2/1998, S. 6-7.

„Hiezu kommt das Pusten“.

[Automobilismus in Wien] In: Die Presse/Spectrum, 20.12.1997, S. III.

44.000 Stück Blockeis.

[Zwischenbrücken] In: Die Presse/Spectrum, 26.7.1997, S. III.

Kulturelle Belebung.

In: Perspektiven, Nr. 9/1997: Die Gebietsbetreuung im Wandel der Zeit, S. 86.

Jüdische Brigittenau

Führungen durch den 20. Wiener Gemeindebezirk.
Aktionsradius Augarten, Wien 1997.

Zwischenbrücken

Beiträge zur Geschichte des XX. Bezirks.

Inhalt: Vom Dorf zum Großstadtviertel – Wohnverhältnisse um 1900 – Die Entwicklung zum Industrieviertel – Vereinigte Eisfabriken – Kremenezkys Fabrik für elektrische Glühlampen – Reste gründerzeitlicher Industriebetriebe – Jüdische und tschechische Zuwanderer – Sozial- und Bildungseinrichtungen – Gaststätten, Kaffeehäuser, Geschäfte – Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit – Triumph, Hellwag, Winarsky: Die goldene Zeit der Kinos – Wiederaufbau nach 1945 – Projekt „Brigittenauer Brücke“: eine Stadtutopie der siebziger Jahre

Ausstellungskatalog der Gebietsbetreuung Brigittenau. (54 S., 67 Abb.)

Wien 1997.

Der Gestank von Wien

Über Kanalgase, Totendünste und andere üble Geruchskulissen

Wien: Döcker Verlag 1997

Wie riecht Wien? Wie hat sich die heutige Geruchsarmut in der Stadt herausgebildet? Derartige Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Kulturgeschichte Wiens, die den olfaktorischen Veränderungen des öffentlichen Raumes der letzten beiden Jahrhunderte nachspürt. Zentrale Strategien der Desodorisierung werden beschrieben und in ihren medizinischen, sozialen, politischen und ökonomischen Verflechtungen analysiert. Dabei richtet sich das Hauptaugenmerk auf die üblen, als bedrohlich empfundenen Gerüche, die Entwicklung und Gestaltung der Stadt ebenso prägten wie Alltag und Mentalität ihrer Bewohner.

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„Ka Flida ned“.

[Bedürfnisanstalten] In: Die Presse/Spectrum, 3.8.1996, S. IV.

Geburtshelfer der Hygiene

[Mistbauern und Straßenreiniger] In: Wiener Zeitung/Extra, 5.7.1996, S. 8.

Ein „Rex“ für drei Jahre.

[Kosmos-Kino] In: Die Presse/Spectrum, 1.6.1996, S. IV.

Hausmeister in Wien.

Aufstieg und Niedergang einer Respektsperson. Wiener Geschichtsblätter, Beiheft 4/1996.

Stadthygiene und Geruch.

Die Desodorisierung des öffentlichen Raumes: In: Wiener Geschichtsblätter, Nr. 1/1996, S. 12-24 (tw. wiederveröffentlicht in: Wandel und Beharrung. Aspekte zum Leben im Zeitalter des Historismus in Österreich. Begleitbroschüre zur 24. Europarat-Ausstellung in Wien. Hg. von der Österr. Kulturdokumentation/Internationales Archiv für Kulturanalysen. Wien 1996, S. 141-152).

Karl Meißl-Straße/Wallensteinplatz

Geschichte und Gegenwart eines Brigittenauer Viertels.

Inhalt: Städtebauliche Entwicklung bis 1914 – Franz Fiala – Moderne Wohnungen – Geschäfte und Lokale – Vindobona: Vom Kino zum Kabarett – Bis 1938: Zentrum jüdischen Lebens – Nachkriegszeit – Schutzzonen in Wien – Schutzzone Brigittenau – Fassadendetails – Erhaltung des Baubestandes? – Ein Viertel mit Lebensqualität – Der Wallensteinplatz: Verkehrsknotenpunkt oder Bezirkszentrum?

Ausstellungskatalog der Gebietsbetreuung Brigittenau. (53 S., 51 Abb.)

Wien 1996

„Reißts doch endlich o“.

[Hausmeister] In: Die Presse/Spectrum, 4.11.1995, S. IV.

Endlösung eines Bezirks.

Jüdische Brigittenau – Auf den Spuren einer verschwundenen Kultur. In: Wiener Zeitung/Extra, 21.7.1995, S. 3.

Jüdische Brigittenau

Auf den Spuren einer verschwundenen Kultur.

Inhalt: Die Brigittenau: ein jüdischer Bezirk – Das religiöse Leben – Koscheres Einkaufen – Wohnungselend – Joseph Roth und Else Feldmann – Das Chajes-Realgymnasium – März 1938: Der Terror beginnt – Aus Nachbarn wurden Juden – Karajangasse 16: Schule und „Notarrest“ – „Der Ewige Jude“ – „Reichskristallnacht“ – Die „Entjudung“ der Brigittenau – „Arisierung“ – Das Schicksal der Hiergebliebenen – Deportation und Vernichtung – Nach 1945: Rückerstattung und Mitverantwortung – Die langsame Rückkehr zur Normalität – Öffentliche Erinnerung – Ella Rosenstrauch: „Der Beruf war mein Lebensretter“ – Anna Rattner: „Ich war immer in gemischter Gesellschaft“

Ausstellungskatalog der Gebietsbetreuung Brigittenau. (87 S., 56 Abb.)

Wien 1995.

Der Hausmeister

Eine aussterbende Respektsperson.

Inhalt: Der Hausmeister: ein Produkt frühkapitalistisch-patriarchaler Lebensformen – Das Verhältnis zwischen Hausmeister und Mieter – Der Hausmeister als Hüter von Ordnung und Moral – Der lange Weg zur „Hausbesorgerordnung“ – Die Hausmeisterwohnung: ein Hort des „foetor conciergicus“ – Zur Phänomenologie des Hausmeisters im 19. Jahrhundert – Ein neuer Typus entsteht: der Hausmeister im Gemeindebau – Vom Hausmeister zum Blockwart – Hausmeisteralltag in der Nachkriegszeit – Ausländer werden Hausmeister – Hausmeister oder Reinigungsfirma? – Hausmeisterporträts aus Wien-Brigittenau

Ausstellungskatalog der Gebietsbetreuung Brigittenau.

Wien 1995. (71 S., 28 Abb.)

Das Kosmos-Kino

Lichtspiele zwischen Kunst und Kommerz

(gem. mit Robert Gokl)

Wien: Verlag für Gesellschaftskritik 1995

„Kinematographentheater“, „Biographentheater“, „Electrotheater“, „American Bioscope“ … Immer häufiger tauchten vor dem Ersten Weltkrieg Schauplätze eines bisher nie gesehenener „Licht-Spiele“ auf. Kinos etablierten sich an fixen Spielstätten, avancierten zu einem zentralen Bestandteil urbaner Unterhaltungs- und Alltagskultur. Das 1914 in Wien-Neubau eröffnete „Kosmos-Theater für wissenschaftliche und künstlerische Kinematographie“ wandte sich mit seinem Programm von Anfang an gegen den vorherrschenden Trend, das Publikum nur unterhalten zu wollen.

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Der Einödhammer in der Prolling

Vergangenheit und Gegenwart einer Hammerschmiede.

Inhalt: Schmieden in Ybbsitz: eine alte Tradition – Zur Geschichte des Einödhammers – Johann Schrottmüller: Hackenschmied und Bürgermeister – Ein Denkmal aus vorindustriellerZeit – Revitalisierung und Einrichtung als Kunstschmiedezentrum – Bibliographie zum Kunstschmiedehandwerk

Forschungsarbeit im Auftrag der Firma Franz Wahler in Ybbsitz/NÖ. (46 S., 34 Abb.)

Wien 1994.

Die Kirche St. Johann von Nepomuk in Meidling

Eine Architekturgeschichte vom Vormärz bis heute.

Inhalt: Meidling im Vormärz – Die Errichtung der Kirche – Karl Roesner und der romantische Historismus – Renovierung und Modernisierung – Zerstörung und Wiederaufbau – Die geplante Neugestaltung des Innenraumes

Herausgegeben von der Pfarre Meidling. (28 S., 16 Abb.)

Wien 1993.

Die Verführungskünste des Kinos.

In: Licht-Spiele. Neubauer Kinos gestern und heute. Ausstellungskatalog. Wien 1992, S. 21-26.

Licht-Spiele

Neubauer Kinos gestern und heute.

(Red., gem. mit Robert Gokl. Mit Beiträgen von Robert Gokl, Hans-Christian Heintschel, Peter Payer, Susanne Rolinek, Gabi Schuster, Werner Michael Schwarz, Regina Wonisch, Beatrix Zobl)

Inhalt: Kino! – Kino-Ansichten: Streifzüge durch die Neubauer Kinos – Architektur: Die Paläste des Films – Werbung: Die Verführungskünste des Kinos – Foyer: Ort des Wartens, Ort des Sehens – Moral: Der dunkle Raum – Politik: Vom Kampf gegen das Kino zum Kampf mit dem Kino – Konkurrenzräume: Kino, Fernsehen, Video – Neubauer Kino heute: Bestandsaufnahme und Strategien des Überlebens – Dokumentation der Neubauer Kinos – Und nicht zu vergessen …

Ausstellungskatalog des Bezirksmuseums Neubau. (64 S., 47 Abb.)

Wien 1992.