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Der Donaukanal.Die Entdeckung einer Wiener Stadtlandschaft. (gem. mit Judith Eiblmayr)Wien: Metroverlag 2011 „Wien liegt am Donaukanal und nicht an der Donau“, stellte der Schriftsteller Friedrich Torberg Anfang der 1980er-Jahre unmissverständlich klar. Wie gebannt hatte man jahrhundertelang auf den großen europäischen Strom geblickt und dabei geflissentlich seinen stadtnächsten Abzweigung, die „kleine Donau“, übersehen. Lange Zeit war der Kanal als überlebenswichtige Verkehrsader an der Stadt vorbeigeflossen, allenfalls die Mauern der mittelalterlichen Befestigungsanlagen gleichsam nur touchierend, ehe er im 19. Jahrhundert, im Zuge der Großstadtwerdung von Wien, in das Gemeindegebiet integriert wurde. Mehr ... |
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Filme malen.Der Wiener Plakatmaler Eduard Paryzek (Hg.)Salzburg: Pustet Verlag 2010 Wien nach 1945: Bunte Filmplakate durchbrechen die graue Umgebung der von Schutt und Ruinen gezeichneten Stadt. An den Bretterzäunen der eingeplankten Baustellen, an den Fassaden der in Eile wiedereröffneten Kinos, an immer mehr Orten sind jene großformatigen Ankündigungen zu sehen, die ersehnte Abwechslung im für viele schwierigen Alltag verheißen. Die Plakate stammen nicht selten aus dem Atelier von Eduard Paryzek (1915-1998), einem der produktivsten Filmplakatmaler der Nachkriegszeit. Mehr ... |
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Julius Rodenberg: Wiener Sommertage.Herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Payer.Wien: Czernin Verlag 2009 Das im Jahr 1875 erschienene Buch "Wiener Sommertage" ist ein bemerkenswertes Zeugnis Wiener Stadtgeschichte. Geschrieben von dem renommierten Berliner Journalisten und Schriftsteller Julius Rodenberg (1831–1914), also mit dem Blick von "außen", dokumentiert es die Bemühungen Wiens zur "Weltstadt" aufzusteigen und seine Position unter den führenden europäischen Großstädten zu behaupten. Stilistisch gekonnt und mit feiner Ironie, nähert sich Rodenberg dem Wesen der Stadt, erforscht er voll Neugier deren Bewohner, Gebäude, Straßen und Plätze. Mehr ... |
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Else Spiller: Slums.Erlebnisse in den Schlammvierteln moderner Großstädte.
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Blick auf Wien.Kulturhistorische Streifzüge.Wien: Czernin Verlag 2007 Wie hat sich der Alltag des "Großstadtmenschen" in den letzten beiden Jahrhunderten verändert? Diese Frage steht im Zentrum des Buches, das eine Auswahl von rund dreißig Essays versammelt. Von den Säulen des Herren Litfaß, über die Musik von Anton Karas und ein Tier namens Auguste bis hin zum Geruch der Großstadt und dem Leben unter der Stadt. Der Autor beschreibt ein großteils unbekanntes Wien und spürt seinen Nuancen und Zwischentönen nach. Mehr ... |
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Sauberes Wien.Stadtreinigung und Abfallbeseitigung seit 1945. (Hg.)Wien: Holzhausen Verlag 2006 Wien funktioniert. Diese simple Feststellung hat nicht zuletzt mit einem entscheidenden Faktor zu tun: der Sauberkeit in der Stadt. Sauberkeit ist uns zu einem Gradmesser für Wohlstand und Lebensqualität geworden, für Sicherheit und Stabilität, für soziale und politische Konfliktbeherrschung. Wie hat sich Wien das Image der "sauberen Stadt" nach dem Zweiten Weltkrieg erarbeitet? Welche Etappen dieser Entwicklung gab es? Mehr ... |
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Ansichtssachen.Die Vorstadt in privaten Fotografien, Wien-Brigittenau 1945-1980.Wien: Verlag Punkt 2005 Neben den offiziellen Stadtbildern gibt es seit 1945 eine zunehmende Anzahl an privaten Fotografien, in denen sich andere, subjektive und selektive Blick auf die Stadt widerspiegeln. Eine Auswahl dieser persönlichen "Ansichten" und Kommentare zum Alltag in der Vorstadt stellt dieses Buch erstmals der Öffentlichkeit vor. Im Zentrum steht der 20. Wiener Gemeindebezirk als Beispiel für jene vorstädtischen Zonen, die in den ersten vier Nachkriegsjahrzehnten einen gewaltigen Modernisierungsschub erfuhren. Mehr ...
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Hungerkünstler.Eine verschwundene Attraktion.Wien: Sonderzahl Verlag 2002 Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert traten so genannte "Hungerkünstler" in den USA und später auch in Europa auf. Die enorme, uns rückblickend kurios und befremdend anmutende Faszination, die diese absichtlich hungernden Menschen auf das zeitgenössische Publikum ausübten, steht im Mittelpunkt des Buches. Am Beispiel berühmter Hungerkünstler, die in Wien auftragen, werden die gesellschaftlich-kulturellen Rahmenbedingungen untersucht, die diese spezielle Unterhaltungsform zur Modeerscheinung werden ließen. Mehr ...
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Leben, Meinungen und Wirken der Witwe Wetti Himmlisch.Memoiren einer Wiener Toilettefrau um 1900.
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Unentbehrliche Requisiten der Großstadt.Eine Kulturgeschichte der öffentlichen Bedürfnisanstalten von Wien.Wien: Löcker Verlag 2000 "Im vorigen Jahrhundert noch war's, daß gewisse Männer oder Weiber, mit einer wohl verdeckten Butte auf dem Rücken oder auf dem Schiebkarren, durch die belebtesten Straßen zogen mit dem ungenirten Appell an die Passanten: 'Wer will, wer mag um ein Kreuzer in mein' Butten –!' Derjenige, welchem dieser Volksruf genehm war, begab sich mit dem Mahner etwas abseits und that, was er nicht lassen konnte; fast so frank und frei, wie der Mailänder auf dem Domplatze, oder der eingeborene Araber in der eleganten Schubra zu Kairo. Mehr ... |
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Der Gestank von Wien.Über Kanalgase, Totendünste und andere üble Geruchskulissen.Wien: Döcker Verlag 1997 Wie riecht Wien? Wie hat sich die heutige Geruchsarmut in der Stadt herausgebildet? Derartige Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Kulturgeschichte Wiens, die den olfaktorischen Veränderungen des öffentlichen Raumes der letzten beiden Jahrhunderte nachspürt. Zentrale Strategien der Desodorisierung werden beschrieben und in ihren medizinischen, sozialen, politischen und ökonomischen Verflechtungen analysiert. Dabei richtet sich das Hauptaugenmerk auf die üblen, als bedrohlich empfundenen Gerüche, die Entwicklung und Gestaltung der Stadt ebenso prägten wie Alltag und Mentalität ihrer Bewohner. Mehr ...
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Das Kosmos-Kino.Lichtspiele zwischen Kunst und Kommerz. (gem. mit Robert Gokl)Wien: Verlag für Gesellschaftskritik 1995 "Kinematographentheater", "Biographentheater", "Electrotheater", "American Bioscope" ... Immer häufger tauchten vor dem Ersten Weltkrieg Schauplätze eines bisher nie gesehenener "Licht-Spiele" auf. Kinos etablierten sich an fixen Spielstätten, avancierten zu einem zentralen Bestandteil urbaner Unterhaltungs- und Alltagskultur. Das 1914 in Wien-Neubau eröffnete "Kosmos-Theater für wissenschaftliche und künstlerische Kinematographie" wandte sich mit seinem Programm von Anfang an gegen den vorherrschenden Trend, das Publikum nur unterhalten zu wollen. Mehr ... |
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