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Bücher |
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Filme malen.Der Wiener Plakatmaler Eduard Paryzek (Hg.)
Inhalt: Wien nach 1945: Bunte Filmplakate durchbrechen die graue Umgebung der von Schutt und Ruinen gezeichneten Stadt. An den Bretterzäunen der eingeplankten Baustellen, an den Fassaden der in Eile wiedereröffneten Kinos, an immer mehr Orten sind jene großformatigen Ankündigungen zu sehen, die ersehnte Abwechslung im für viele schwierigen Alltag verheißen. Die Plakate stammen nicht selten aus dem Atelier von Eduard Paryzek (1915-1998), einem der produktivsten Filmplakatmaler der Nachkriegszeit. Als Vertreter eines heute ausgestorbenen Berufsstandes gehörten seine charakteristischen Pinselstriche bis Anfang der 1970er-Jahre zu den eindrucksvollsten Eyecatchern in der Stadt. Sie begleiteten Aufstieg und Niedergang der Wiener Kinolandschaft und sind nicht zuletzt beredtes Zeugnis der sich ausbreitenden Populärkultur US-amerikanischen Zuschnitts. Das Buch entstand in Kooperation mit der Wienbibliothek im Rathaus/Plakatsammlung. Mit Beiträgen von Robert Buchschwenter, Robert Gokl, Julia König-Rainer, Christian Maryska, Ilse Nerber, Peter Payer. Paryzek trug dazu bei, dass das triste Stadtbild ein bisschen behübscht wurde (...). Gut, dass sein Oevre archiviert - und jetzt in Form eines Bildbandes dokumentiert wurde. (Die Presse) Die Plakate von Eduard Paryzek haben die Österreicher in der Nachkriegszeit in die Kinos gelockt. Und jetzt verlockt das Buch "Filme malen" mit Abbildungen seiner Plakate, mit Interviews und vielen Informationen zum Schmökern und Schauen. (Radio Oberösterreich)
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Salzburg: Pustet Verlag 2010.
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Julius Rodenberg: Wiener Sommertage.Herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Payer.
Inhalt: Das im Jahr 1875 erschienene Buch "Wiener Sommertage" ist ein bemerkenswertes Zeugnis Wiener Stadtgeschichte. Geschrieben von dem renommierten Berliner Journalisten und Schriftsteller Julius Rodenberg (1831–1914), also mit dem Blick von "außen", dokumentiert es die Bemühungen Wiens zur "Weltstadt" aufzusteigen und seine Position unter den führenden europäischen Großstädten zu behaupten. Stilistisch gekonnt und mit feiner Ironie, nähert sich Rodenberg dem Wesen der Stadt, erforscht er voll Neugier deren Bewohner, Gebäude, Straßen und Plätze. In feuilletonistischer Manier schildert er die groß angelegte Inszenierung der Wiener Weltausstellung des Jahres 1873. Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt und des Alltagslebens in den Vorstädten bilden den Hauptteil des Buches, das von einem aufschlussreichen Mentalitäten- und Imagevergleich zwischen den deutschen Hauptstädten Wien und Berlin abgeschlossen wird. Die Neuausgabe beinhaltet ein ausführliches Nachwort des Stadtforschers Peter Payer, der Autor und Werk vorstellt und der Frage nachgeht, mit welchen Strategien sich Wien seit damals als "Weltstadt" zu positionieren begann. Julius Rodenbergs gemächlich dahingleitende "Wiener Sommertage" sind ein lesenswertes Dokument, weil sie am Ende einer Epoche stehen. Der nächsten wird der Furor der Beschleunigung endgültig eingeschrieben sein. (NZZ Online) Peter Payer hat das Nachwort äußerst informativ gestaltet. (...) Eine wichtige "Wiederentdeckung"! (Wiener Geschichtsblätter)
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Wien: Czernin Verlag 2009.
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Else Spiller: Slums.Erlebnisse in den Schlammvierteln moderner Großstädte.
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Wien: Czernin Verlag 2008.
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Blick auf Wien.Kulturhistorische Streifzüge.
Mit einem Vorwort von Wolfgang Kos. Inhalt: Blick auf Wien - Respektsperson Hausmeister - Vom Leben unter der Stadt - Die brotloseste aller Künste - Ein Tier namens Auguste - Wiener Laufer - Wie riecht Wien? - Des Mannes letzte Bastion - Für Personen beiderley Geschlechts - Morgenstunde - Staub im Munde - Die Stadt gibt den Bürgern Körbe - Die Säulen des Herrn Litfaß - Aufbruch ins Lärmzeitalter - Salamini! Kesö! - Die Sprache der Glocken - Gruß der Großstadt - Der Siegeszug des Automobilismus - Hupen verboten! - Der Weg durch die Luft - Die Reichsbrücke - ein Stück Österreich - Beim Wirtn - Audiovisuelle Nahversorger - Lichtspiele zwischen Kunst und Kommerz - Alltag im Abseits - "Endlösung" eines Bezirks - Fotografische Nachrichten aus der Vorstadt - Helfen wir Kolaric! - Anton Karas - weltberühmt - Westbahnhof bei Nacht. Überzeugend weist Payer nach, dass man gerade an scheinbaren "Kleinigkeiten" - in Musils berühmtem Diktum - "den Gang einer Stadt erkennen kann". Aber nur dann, wenn man sie gut kennt. (Wolfgang Kos, Direktor des Wien Museums, Vorwort) Payer verarbeitet vielfältige Quellen, legt Augenmerk auf Alltägliches und Skurrilitäten und gewährt nebenbei Einblicke in die Geschichte der Zivilisation und der Sinne, und in diejenige Wiens sowieso. (Der Falter/Stadtzeitung Wien) Man kann von diesen gediegen recherchierten Stimmungsbildern einer vergangenen Eopche nie genug bekommen. (Wiener Geschichtsblätter)
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Wien: Czernin Verlag 2007. |
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Sauberes Wien.Stadtreinigung und Abfallbeseitigung seit 1945. (Hg.)
Mit Beiträgen von Peter Payer, Jakob Calice, Angelika Klampfl, Karl Panzenböck, Martina Ranner, Karin Braun. Inhalt: Wie wird eine Stadt (wieder) sauber? - Geordnete Umwelt: Die Wiener Abfallwirtschaft seit 1945 - Sauber, schön, gesund, sicher: Stadtreinigung und Stadtimage - "Heute mußt ja ruck, zuck ...": Arbeitsalltag einst und jetzt - Fuhrpark: Technische Ausstattung und Entwicklung - "Sorry!" : Zur Geschichte des Abschleppdienstes - Öffentliche Bedürfnisanstalten zwischen Tradition und Innovation - Tierische Probleme: Hunde und (Fiaker-)Pferde - Otto & Co.: Eine kleine Geschichte des öffentlichen Papierkorbs - Die Leiter der Magistratsabteilung 48 im Porträt - Zukunftsszenarien und internationale Kooperationen - Glossar - Chronologie. Ein, auch gemessen an den Standards gegenwärtiger Stadtforschung, überzeugendes Buch, welches kommunales Handeln ernst nimmt, ohne den urbanen Kontext darüber zu vergessen. (Wiener Rathauskorrespondenz) Für alle an kommunalen Tätigkeiten (...) Interessierten ist "Sauberes Wien" eine Pflichtlektüre. Aber auch als historisches Nachschlagewerk stellt dieses Buch sicher einen wertvollen Beitrag zur abfallwirtschaftlichen Literatur in Österreich dar und sollte in keiner einschlägigen Fachbibliothek fehlen. (Österreichisches Ökologieinstitut) |
Wien: Holzhausen Verlag 2006.
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Ansichtssachen.Die Vorstadt in privaten Fotografien, Wien-Brigittenau 1945-1980.
Inhalt: Zwischen den Ruinen – Es wird wieder fotografiert – Aufbruch – Das Alte und das Neue – Aus dem Fenster – Erfüllte Wünsche – Grenzerfahrungen – Fotografien: Wallensteinviertel – Brigittaviertel – Donaukanal – Nördliche Brigittenau – Friedrich Engels-Hof – Zwischenbrücken – Handelskai – Donau Geglückte Mikrogeschichte, wie man sie sich noch viel häufiger für Wien wünschen möchte. (...) Wissenschaftlich fundiert, sprachlich gut verständlich schildert das Buch mithilfe vieler in Eigenrecherche aufgetriebener Amateur-Aufnahmen von Fotografen die "große" Wiederaufbau-Geschichte Wiens im Kleinen. (Wiener Rathauskorrespondenz) Es würde sich aber nicht um Peter Payer handeln, wären die Bilddokumente nicht durch aufschlussreiche und informative Texte, gelehrte Essays, ergänzt, die das Schicksal des Individuums mit der jüngeren Geschichte der Stadt verknüpfen. Dieser kleine, wunderbare Band sei Jedem ans Herz gelegt. (Wiener Geschichtsblätter)
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Wien: Verlag Punkt 2005. |
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Hungerkünstler.Eine verschwundene Attraktion.
Inhalt: Die Ausbreitung des Schauhungerns in Europa – Schau-Platz: Wien – Der erste Auftritt eines Hungerkünstlers: Giovanni Succi (1896) – Die Inszenierung von Riccardo Sacco und Auguste Victoria Schenk (1905) – Der Wettkampf zwischen Nicky, Fred Ellern und Max Michelly (1926) Peter Payer hat das vergessene Metier der Hungerkünstler in einer gut lesbaren, knappen Monografie anschaulich gemacht. (Berliner Zeitung) Das Schauhungern wurde nach Europa importiert, und was dort geschah, kann man in Peter Payers Buch lesen. (...) das offene Geheimnis der so genannten menschlichen Natur, die man in ihrer tragischen Lächerlichkeit auch am wechselnden Geschick des Schauhungerns studieren kann. (Die Zeit) Mit seiner Studie legt Peter Payer weit mehr vor als nur eine gut recherchierte Geschichte über abgemagerte Artisten. Er erinnert auch mit seinem jüngsten Buch an Facetten der Wiener Stadtgeschichte, über welche die herkömmliche Geschichtsschreibung bislang hinweggegangen ist. (Die Furche)
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Wien: Sonderzahl Verlag 2002. |
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Leben, Meinungen und Wirken der Witwe Wetti Himmlisch.Memoiren einer Wiener Toilettefrau um 1900.
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![]() Wien: Löcker Verlag 2001. (176 S., 9 Abb.) |
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Unentbehrliche Requisiten der Großstadt.Eine Kulturgeschichte der öffentlichen Bedürfnisanstalten von Wien.
Inhalt: Das öffentliche Verrichten der Notdurf: Ein Stück europäischer Zivilisationsgeschichte – Vor- und Frühformen öffentlicher "Anstandsorte" in Wien – Wilhelm Beetz: Kaufmann und Hygienepionier – " ... in gefälliger Form erbaut": Zur Konstruktion und Innenausstattung der Beetzschen Anlagen – Die Zivilisation zieht Bilanz: Der kontroversielle Umgang mit den neuen Einrichtungen – Der Gang in die Tiefe: Unterirdische Bedürfnisanstalten – Das Beetzsche Öl-Urinoir – Die Zeit nach Wilhelm Beetz – Die Benutzer der Bedürfnisanstalten – "Tagfrauen" und "Nachtfrauen" – Über den gegenwärtigen Umgang mit öffentlichen Toiletteanlagen Wer sich über peinliches Lächeln erhaben weiß und ein sozialgeschichtliches Interesse an den Kehrseiten der Großstadt hat, der greife zu diesem Band! (ORF-Ex libris) Die Faktenfülle über das freilich ebenso elementare Bedürfnis wie gesellschaftlich tabuisierte Thema setzt wahrhaft in Erstaunen. (Wiener Geschichtsblätter) Peter Payer (...) bringt Licht ins Dunkle eines Themas, das wirklich jeden betrifft, dessen geschichtliche Entwicklung aber bisher eher unbekannt war. (dérive-Zeitschrift für Stadtforschung)
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![]() Wien: Löcker Verlag 2000. |
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Der Gestank von Wien.Über Kanalgase, Totendünste und andere üble Geruchskulissen.
Inhalt: Zum aktuellen Stand der Geruchsforschung – Der lange Weg zur "reinen Luft" – Ein erster Befund: "Wien von seiner übelsten Seite betrachtet" – Kanalisation und Entwässerung – Ventilation – Desinfektion – Abdichtung und Reinigung der Straßen – Beseitigung der Verunreinigungen aus Gewerbe und Industrie – Eine neue Gefahr am Horizont: das Auto Der mühevolle Weg der Großstadt zur "reinen Luft" hat in Peter Payer einen ausgezeichneten Chronisten gefunden. (Frankfurter Rundschau) In Peter Payers originellem Aspekt wienerischer Kulturgeschichte verbinden sich Kuriosität und Aktualität in anregender Weise. (Neue Zürcher Zeitung) Das Buch (...) bietet anschaulich erzählte Stadtgeschichte aus einer Perspektive, die in vielen Teilen der Welt heute noch brandaktuell ist. (Die Zeit)
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![]() Wien: Döcker Verlag 1997. |
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Das Kosmos-Kino.Lichtspiele zwischen Kunst und Kommerz. (gem. mit Robert Gokl)
Inhalt: Die Wiener Kinos der Anfangsjahre – Das Kosmos-Kino zwischen Bildung und Kommerz (1914-1938) – Vom jüdischen Rex-Kino zu den "arisierten" Kosmos-Lichtspielen – Vom Kino zum Theater der amerikanischen Besatzungsmacht (1945-1954) – Die "Wiederauferstehung" als Kino (1955-1961) – Kinoalltag zwischen Erfolg und Krise (1961-1985) – Kinder- und Jugendfilmzentrum der Stadt Wien (seit 1985) – Exkurs: Kinowerbung – Die Nachbarn des Kosmos-Kinos (1914-1994) Gerade rechtzeitig zum hundertsten Geburtstag des Kinos erscheint mit dem Bilder- und Lesebuch "Das Kosmos-Kino" der erste exemplarische Beitrag zur hundertjährigen Film- und Kinogeschichte aus Wiener Sicht. (Die Zukunft)
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![]() Wien: Verlag für Gesellschaftskritik 1995.
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